„Unbegrenzter Speicher“ steht bei mehreren Anbietern auf der Startseite. In der Fußnote steht dann, dass unbegrenzte Funktionen einer Fair-Use-Regel unterliegen.
Webhosting-Tarife lassen sich schlecht vergleichen, weil jeder Anbieter andere Zahlen betont: Der eine wirbt mit Speicherplatz, der nächste mit Traffic, der dritte mit einem Preis, der nur bei vier Jahren Vorauszahlung gilt. Wir haben deshalb die Leistungsdaten direkt von den Tarifseiten geholt und nebeneinandergelegt – Speicher im Einstiegs- und im Spitzentarif, Datenbanken, Postfächer, Traffic und Serverstandort. Wer nach dem günstigsten Angebot sucht, findet die Preisrechnung in unserem Vergleich zu günstigem Webhosting; hier geht es darum, was du für dein Geld tatsächlich bekommst.
Die Leistungsdaten im direkten Vergleich
Diese Zahlen stammen von den Tarifseiten der Anbieter, Stand September 2026. Wo ein Anbieter eine Angabe nicht ausweist, steht ein Strich statt einer Schätzung.
| Anbieter | Speicher Einstieg | Speicher Spitze | Datenbanken | Traffic | Serverstandort |
|---|---|---|---|---|---|
| IONOS | 100 GB NVMe | 500 GB NVMe | — | — | Deutschland |
| Hostinger | 20 GB SSD | 100 GB NVMe | — | Unbegrenzt, Fair Use | EU wählbar |
| STRATO | 50 GB | 200 GB | — | Unbegrenzt | Deutschland |
| Cloud86 | 5 GB SSD | 100 GB SSD | 5 bis 20 | Unbegrenzt | Niederlande |
| Bluehost | — | — | — | — | Überwiegend USA |
| World4You | 5 GB | — | — | — | Österreich |
Der Speichervergleich zeigt, wie unterschiedlich die Anbieter ihre Einstiegstarife bestücken: IONOS beginnt mit 100 GB NVMe, STRATO mit 50 GB, Hostinger mit 20 GB SSD, Cloud86 und World4You mit je 5 GB. Das klingt nach einem klaren Sieger, ist aber nur dann einer, wenn du den Platz brauchst. Eine Firmenwebsite mit dreißig Seiten und komprimierten Bildern liegt bei deutlich unter einem Gigabyte. Speicher ist also selten das Kriterium, an dem eine Entscheidung hängen sollte – Serverstandort, Support und Datenbanken sind es häufiger.
Was „unbegrenzt“ wirklich bedeutet
Drei der hier verglichenen Anbieter werben mit unbegrenztem Traffic, einer zusätzlich mit unbegrenzten Postfächern. Das ist keine Irreführung, aber es ist auch nicht das, was das Wort vermuten lässt. Hostinger schreibt es selbst auf die Tarifseite: Unbegrenzte Funktionen unterliegen unserer Fair Use Policy. Was das praktisch heißt:
- Unbegrenzt bezieht sich fast immer auf Traffic, nicht auf Rechenleistung. Die eigentliche Grenze bei Shared Hosting ist, wie viel Prozessorzeit und Arbeitsspeicher dein Konto beanspruchen darf und wie viele Anfragen gleichzeitig laufen. Diese Werte stehen selten auf der Startseite, aber in den Vertragsbedingungen.
- Fair Use heißt: normale Nutzung. Solange deine Seite eine Website ist, wirst du das nie merken. Wer Videos ausliefert, ein Backup-Archiv anlegt oder Dateien zum Download hostet, kommt an die Grenze – und bekommt dann entweder eine Drosselung oder die Aufforderung, auf ein größeres Paket zu wechseln.
- „Unbegrenzt“ kann befristet sein. Hostinger weist die unbegrenzten Postfächer als im ersten Jahr kostenlos aus. Bei solchen Formulierungen lohnt der Blick darauf, was nach Ablauf der Frist gilt.
- Die Zahl der Dateien ist oft begrenzt, auch wenn der Speicher es nicht ist. Viele Anbieter arbeiten mit einer Obergrenze für Dateien und Ordner pro Konto. Für eine Website ist das irrelevant, für ein Bildarchiv mit hunderttausend Dateien nicht.
Die besten Webhosting-Anbieter im Überblick
Die Anbieter im Detail
1. IONOS – Der größte Leistungsumfang mit Ansprechpartner

⭐ 4,5/5 – Bestes Gesamtpaket für deutsche Projekte
IONOS: Die Leistung im DetailBeim Speicher liegt IONOS deutlich vorn: Schon der Einstiegstarif bringt 100 GB NVMe mit, die höheren Stufen 200, 350 und 500 GB (Webhosting bei IONOS). NVMe statt klassischer SSD bedeutet in der Praxis kürzere Zugriffszeiten, was sich bei datenbankgetriebenen Seiten bemerkbar macht. Domain und SSL-Zertifikat sind in jedem Tarif enthalten, ohne Befristung auf das erste Jahr.
Das eigentliche Argument bleibt aber der Support: IONOS wirbt mit telefonischer Erreichbarkeit rund um die Uhr, auf Deutsch, mit persönlichem Ansprechpartner. In dieser Preisklasse ist das selten. Zum Preis: Standard kostet 6 Euro monatlich, Plus 11 Euro, dazu einmalig 10 Euro Einrichtungsgebühr. Aktionen senken Plus zeitweise auf 1 Euro monatlich für zwölf Monate – danach greift der reguläre Preis, was du bei der Kalkulation einplanen solltest.
- Größter Speicher im Einstiegstarif: 100 GB NVMe
- Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr auf Deutsch
- Domain und SSL ohne Jahresbefristung inklusive
- Rechenzentren in Deutschland
- 10 Euro Einrichtungsgebühr
- Deutlicher Preissprung nach dem Aktionszeitraum
- Datenbanken und Traffic nicht klar ausgewiesen
2. Hostinger – Wenig Speicher, dafür die besten Werkzeuge

⭐ 4,2/5 – Der beste Funktionsumfang pro Euro
Hostinger: Die Leistung im DetailBeim Speicher liegt Hostinger hinten – 20 GB SSD im Einstiegstarif sind ein Fünftel dessen, was IONOS bietet (Webhosting bei Hostinger). Für eine Website reicht das trotzdem locker, und dafür bekommst du Werkzeuge, die anderswo fehlen oder Aufpreis kosten: eine Staging-Umgebung zum Testen von Änderungen, einen Plugin-Manager für mehrere Installationen und tägliche Sicherungen.
Beim „unbegrenzten“ Traffic ist Hostinger transparent und schreibt die Fair-Use-Regel selbst auf die Tarifseite. Die Postfächer sind im Einstiegstarif auf zwei begrenzt; die höheren Tarife weisen unbegrenzte Postfächer aus, teils als im ersten Jahr kostenlos gekennzeichnet – lies diesen Punkt vor dem Abschluss genau. Beim Preis gilt: Der Bestpreis setzt eine Vorauszahlung über 48 Monate voraus, bei Verlängerung steigt Premium auf 9,99 Euro monatlich.
- Staging-Umgebung und Plugin-Manager inklusive
- Tägliche Sicherungen automatisch
- Fair-Use-Regel offen kommuniziert
- Serverstandort innerhalb der EU wählbar
- Nur 20 GB Speicher im Einstiegstarif
- Zwei Postfächer im Einstieg
- Bestpreis nur bei 48 Monaten Vorauszahlung
- Kein Telefon-Support
3. STRATO – Deutsche Rechenzentren und ehrliche Preisauszeichnung

⭐ 4,1/5 – Solide Ausstattung, transparente Preise
STRATO: Die Leistung im DetailSTRATO liegt beim Speicher in der Mitte: 50 GB im Einstiegstarif, in den höheren Stufen 100, 150 und 200 GB, dazu unbegrenzter Traffic (Hosting bei STRATO). Die Rechenzentren stehen in Deutschland, was die Datenschutzargumentation gegenüber Kunden vereinfacht. Für eine Firmenwebsite, einen Vereinsauftritt oder eine Praxisseite ist das Paket vollständig ausreichend.
Bemerkenswert ist die Preisauszeichnung: STRATO nennt Bruttopreise, während die meisten Wettbewerber netto rechnen. Beim Vergleich mit Hostingers 2,99 Euro netto sind STRATOs 5 Euro brutto deshalb weniger weit entfernt, als es scheint. Achte darauf, dass die 5 Euro für Starter und 9 Euro für Basic nur im Zwölf-Monats-Vertrag gelten; monatlich kündbar kostet Starter 6 und Basic 10 Euro, plus einmalig 10 Euro Einrichtung. Eine Staging-Umgebung bewirbt STRATO nicht.
- Preise inklusive Mehrwertsteuer ausgewiesen
- 50 GB Webspace schon im Einstiegstarif
- Rechenzentren und Support in Deutschland
- Domain und SSL in jedem Tarif enthalten
- Keine Staging-Umgebung beworben
- 10 Euro Einrichtungsgebühr
- Bestpreis nur mit Zwölf-Monats-Bindung
4. Cloud86 – Die klarsten Angaben im Vergleich

⭐ 4,0/5 – Kleiner Anbieter, größte Transparenz
Cloud86: Die Leistung im DetailCloud86 ist der einzige Anbieter hier, der die Zahl der Datenbanken je Tarif offen ausweist: 5, 10 und 20 (Webhosting bei Cloud86). Das klingt nach einem Nebenaspekt, ist aber genau die Angabe, die du brauchst, wenn du mehrere WordPress-Installationen oder einen Shop plus Website betreiben willst – jede Installation braucht eine eigene Datenbank. Dazu unbegrenzte E-Mail-Adressen und unbegrenzter Traffic.
Beim Preis fällt der moderate Anstieg auf: Start kostet 1,95 Euro netto bei 36 Monaten Laufzeit und danach 3,75 Euro – nicht einmal das Doppelte, während andere Anbieter ihre Preise verdreifachen. Über sechs Jahre gerechnet ist Cloud86 damit einer der günstigsten Anbieter überhaupt. Zwei Einschränkungen: Der Einstiegstarif hat nur 5 GB Speicher, und die Server stehen in den Niederlanden statt in Deutschland.
- Datenbanken je Tarif offen ausgewiesen
- Moderate Preissteigerung nach der Erstlaufzeit
- Unbegrenzte E-Mail-Adressen
- Transfer-Service für bestehende Domains
- Nur 5 GB im Einstiegstarif
- Server in den Niederlanden, nicht in Deutschland
- Preise netto ausgewiesen
5. Bluehost – Bekannter Name, Server in den USA

⭐ 3,8/5 – Für deutsche Besucher nicht die erste Wahl
Bluehost: Die Leistung im DetailBluehost steht auf der Hosterliste von wordpress.org und hat international entsprechend viel Vertrauen. Die Einrichtung ist tatsächlich einfach: geführter Ablauf, WordPress vorinstalliert, Domain im ersten Jahr gratis. Für einen englischsprachigen Blog oder ein internationales Projekt ist das ein solides Paket – wobei auch Hostinger auf derselben Liste steht, das Argument also kein Alleinstellungsmerkmal ist (Hosterliste auf wordpress.org).
Für ein deutsches Publikum sprechen zwei Punkte dagegen. Die Server stehen überwiegend in den USA, was bei Besuchern aus Deutschland messbare Ladezeit kostet und die Datenschutzargumentation aufwendiger macht. Und die Abrechnung läuft in Dollar, das Wechselkursrisiko trägst du. Detaillierte Leistungsdaten zu Speicher und Datenbanken veröffentlicht der Anbieter auf seinen deutschsprachig erreichbaren Seiten nicht in vergleichbarer Form.
- Auf wordpress.org gelistet, große Community
- Geführte Einrichtung, WordPress vorinstalliert
- Domain im ersten Jahr gratis
- Server überwiegend in den USA
- Abrechnung in Dollar
- Kein deutschsprachiger Support
- Leistungsdaten schwer vergleichbar
6. World4You – Sinnvoll mit Österreich-Bezug

⭐ 3,7/5 – Guter Anbieter am falschen Ort, wenn du in Deutschland sitzt
World4You: Die Leistung im DetailWorld4You richtet sich klar an den österreichischen Markt: Rechenzentrum im Land, deutschsprachiger Support, Preise inklusive der österreichischen Umsatzsteuer von 20 % (World4You). Für einen Betrieb in Wien, Graz oder Linz ist das ein Argument, das kein deutscher Anbieter bietet.
Für deutsche Projekte ergibt der Anbieter dagegen wenig Sinn. Die ausgewiesenen Preise enthalten die österreichische Steuer, was den Vergleich verzerrt, und beim Serverstandort ist Deutschland näher. Dazu kommt der kleinste Einstiegsspeicher im Vergleich: 5 GB im Go-Tarif für 4 Euro monatlich, Grow liegt bei 7 Euro. Zeitweise läuft eine Aktion mit sechs Monaten Grow kostenlos.
- Rechenzentrum und Support in Österreich
- Domain im ersten Jahr kostenlos
- Preise inklusive Umsatzsteuer
- Nur 5 GB Speicher im Einstiegstarif
- Für deutsche Projekte kein Vorteil
- Preisvergleich durch 20 % USt. verzerrt
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
- Zahl der Datenbanken, nicht der Gigabyte. Jede WordPress-Installation braucht eine eigene Datenbank. Wenn du eine Website plus einen Shop plus eine Testumgebung planst, sind es drei. Cloud86 weist die Zahl offen aus, bei anderen musst du in den Vertragsdetails nachsehen.
- Serverstandort. Server in Deutschland oder Österreich vereinfachen die Datenschutzargumentation gegenüber Kunden und verkürzen die Ladezeit für Besucher aus dem Inland. Innerhalb der EU ist der Unterschied technisch klein, bei US-Servern deutlich spürbar.
- Staging-Umgebung. Eine Testumgebung, in der du Änderungen ausprobierst, bevor sie live gehen. Bei einer Firmenseite mit wenig Verkehr verzichtbar, bei einem Shop nicht. Hostinger bietet sie, STRATO bewirbt keine.
- Support-Kanäle. Chat rund um die Uhr klingt gut, Telefon ist im Ernstfall besser. STRATO und World4You bieten deutschsprachigen Support, IONOS wirbt zusätzlich mit telefonischer Erreichbarkeit rund um die Uhr. Hostinger und Cloud86 arbeiten schriftlich.
- Netto oder brutto. STRATO und World4You weisen Bruttopreise aus, Hostinger und Cloud86 netto. Bei einem Vergleich zwischen 2,99 und 5 Euro rechnest du sonst Äpfel gegen Birnen.
So haben wir bewertet
Die Leistungsdaten stammen von den offiziellen Tarifseiten der Anbieter, Stand September 2026. Erfasst haben wir Speicher im Einstiegs- und Spitzentarif, Speichertechnik, Datenbanken, E-Mail-Postfächer, Traffic-Angaben, Serverstandort und Support-Kanäle. Wo ein Anbieter eine Angabe nicht veröffentlicht, steht ein Strich statt einer Schätzung – das betrifft vor allem Datenbanken und Traffic, die viele Anbieter nur in den Vertragsbedingungen ausweisen. Preise sind mit Zahlungsweise, Laufzeit, Mehrwertsteuerausweis und Verlängerungspreis angegeben. Die Sternbewertung bezieht sich auf die Gesamtqualität und ist über unsere Artikel hinweg einheitlich.
Fazit
Wer in Deutschland sitzt und im Zweifel jemanden anrufen will, ist bei IONOS richtig – größter Speicher im Einstiegstarif und telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr auf Deutsch. STRATO ist die Alternative mit deutschen Servern und ehrlichen Bruttopreisen. Hostinger bietet für wenig Geld die besten Werkzeuge, verlangt dafür aber eine lange Vorauszahlung und liefert nur 20 GB im Einstieg. Cloud86 ist der Tipp für alle, die über mehrere Jahre rechnen und mehrere Installationen betreiben.
Und der wichtigste Rat: Lass dich von Gigabyte-Zahlen nicht beeindrucken. Eine normale Firmenwebsite braucht unter einem Gigabyte. Entscheidend sind Serverstandort, Zahl der Datenbanken, Support-Kanäle und der Preis nach Ablauf der Erstlaufzeit – nicht die 500 GB, die du nie füllen wirst.
Häufig gestellte Fragen
Deutlich weniger, als die Tarife suggerieren. Eine Firmenwebsite mit dreißig Seiten, komprimierten Bildern und einem Blog liegt unter einem Gigabyte. Selbst der kleinste Tarif in diesem Vergleich mit 5 GB reicht dafür um ein Vielfaches. Speicher wird erst zum Thema, wenn du Videos hostest, ein Bildarchiv anlegst oder Dateien zum Download anbietest.
Dass keine feste Obergrenze in Gigabyte gilt – nicht, dass es gar keine Grenze gibt. Hostinger schreibt selbst auf die Tarifseite, dass unbegrenzte Funktionen einer Fair-Use-Regel unterliegen. Die tatsächliche Grenze bei Shared Hosting ist die Rechenleistung: wie viel Prozessorzeit und Arbeitsspeicher dein Konto beanspruchen darf. Für eine Website merkst du davon nichts.
Eine pro Installation. Eine WordPress-Website braucht eine, ein zusätzlicher Shop eine zweite, eine Testumgebung eine dritte. Wer nur eine Seite betreibt, kommt überall aus. Wer mehrere Projekte auf einem Vertrag bündeln will, sollte die Zahl vorher prüfen – Cloud86 weist 5, 10 und 20 je Tarif aus, andere Anbieter nennen die Zahl nur in den Vertragsdetails.
Ja, in zwei Punkten. Ladezeit: Je weiter der Server entfernt ist, desto länger dauert der Seitenaufbau – bei Servern in den USA merken deutsche Besucher das. Datenschutz: Server innerhalb der EU vereinfachen die Argumentation gegenüber Kunden, Server in Deutschland oder Österreich noch mehr. Innerhalb der EU ist der technische Unterschied dagegen gering.
NVMe ist die schnellere Anbindung derselben Speichertechnik. In der Praxis bedeutet das kürzere Zugriffszeiten, was sich vor allem bei datenbankgetriebenen Seiten wie WordPress oder Shops bemerkbar macht. IONOS wirbt mit NVMe in allen Tarifen, Hostinger ab der zweiten Stufe. Für eine statische Firmenseite ist der Unterschied kaum spürbar.
Nicht für eine Firmenseite mit wenig Verkehr – dort kannst du Änderungen am laufenden System testen und im Notfall aus dem Backup zurückholen. Sobald über die Seite Geld eingeht oder Termine gebucht werden, ist eine Testumgebung Pflicht. Hostinger bietet sie an, STRATO bewirbt keine.
Das unterscheidet sich stark. Hostinger nennt zwei Postfächer im Einstiegstarif, in höheren Stufen unbegrenzte – teils als im ersten Jahr kostenlos gekennzeichnet. Cloud86 weist unbegrenzte E-Mail-Adressen aus. Bei IONOS und STRATO sind Postfächer enthalten, die Zahl steht in den Tarifdetails. Prüfe das, wenn mehrere Personen eigene Adressen brauchen.
Ja. Eine Website besteht aus Dateien und meist einer Datenbank – beides lässt sich sichern und beim neuen Anbieter einspielen. Viele Hoster bieten den Umzug als kostenlosen Service an. Wichtig ist die Reihenfolge: erst die neue Umgebung aufsetzen und die Domain umziehen, dann den alten Vertrag kündigen.
Weil Anbieter unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Wer sich an Geschäftskunden mit Vorsteuerabzug richtet, zeichnet netto aus – etwa Hostinger und Cloud86. STRATO und World4You nennen Bruttopreise, die für Privatpersonen und Kleinunternehmer die relevante Zahl sind. Rechne vor jedem Vergleich alles auf dieselbe Basis um, sonst wirkt ein Angebot 19 Prozent günstiger, als es ist.
Für Firmenwebsites, Vereinsauftritte, Blogs und kleine Shops reicht Shared Hosting problemlos. Ein eigener Server lohnt erst, wenn du besondere Software installieren musst, sehr viel gleichzeitigen Verkehr hast oder aus Compliance-Gründen isolierte Ressourcen brauchst. Alle Anbieter in diesem Vergleich bieten Shared Hosting, die meisten auch größere Stufen zum Hochwechseln.
Klassisches Webhosting ist eine leere Umgebung, in der du installierst, was du willst – WordPress, ein anderes System oder eigene Dateien. WordPress-Hosting ist darauf zugeschnitten: WordPress ist vorinstalliert, und je nach Anbieter laufen Updates und Sicherungen automatisch. Wer nur eine WordPress-Seite betreibt und sich nicht um Wartung kümmern will, fährt mit einem WordPress-Paket besser.
