Sie laden das Shopsystem kostenlos herunter. Der Server, auf dem es laufen soll, braucht allerdings mindestens 4 GB Arbeitsspeicher.
Darin liegt der Haken der Community Edition: Die Software kostet nichts, aber Shopware betreibt sie nicht für Sie. Sie läuft nicht in der Shopware-Cloud, Einrichtung und Wartung liegen bei Ihnen. Ein günstiges Webhosting reicht dafür selten, denn neben dem Arbeitsspeicher setzt Shopware 6 aktuelle PHP- und Datenbankversionen voraus. Die nächste Stufe, in der sich der Anbieter um alles kümmert, kostet ab 600 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer – dazwischen gibt es nichts.
Für technisch versierte Händler ist das trotzdem ein starkes Angebot: ein Shopsystem aus dem Münsterland, quelloffen, ohne Umsatzbeteiligung des Herstellers und mit einem der größten Erweiterungsangebote im deutschsprachigen Raum. Was der Betrieb tatsächlich kostet, steht hier. Stand: September 2026.
Gibt es einen Shopware-Gutscheincode?
Nein, und es gibt auch keine öffentlichen Aktionsrabatte. Der eigentliche Preisvorteil ist die kostenlose Community Edition, die Sie ohne Code und ohne Anmeldefrist herunterladen. Für die bezahlten Pläne nennt Shopware nur Einstiegspreise: Was Sie tatsächlich zahlen, richtet sich laut Anbieter nach dem Bruttowarenwert, also dem Umsatz, der über den Shop läuft, sowie weiteren individuellen Faktoren. Wer nicht viel verkauft, hat dort also Verhandlungsspielraum.
0 €Die Community Edition ist dauerhaft lizenzfrei – den Server dafür zahlen und pflegen Sie selbst.In fünf Schritten zum kostenlosen Shop
Was kostet Shopware?
Eine kostenlose Ausgabe und drei bezahlte Pläne. Shopware rechnet in Euro ab, alle Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer – für Privatpersonen kämen 19 % hinzu, die meisten Händler ziehen sie allerdings als Vorsteuer ab.
Aufs Jahr gerechnet kostet Rise mindestens 7.200 € netto, Evolve mindestens 28.800 €. Das sind keine Einsteigerpreise, sondern Beträge für Händler mit etabliertem Geschäft. Zum Vergleich: Für denselben Betrag wie einen Monat Rise lässt sich ein Managed-Server für die Community Edition deutlich länger als ein Jahr bezahlen. Rise lohnt sich deshalb vor allem für Händler, denen eigene Technik zu riskant ist oder die den Herstellersupport mit festen Reaktionszeiten brauchen.
| Hosting-Modell | Im Monat ab | Für wen |
|---|---|---|
| Shared Hosting | rund 10 € | Testshops – oft zu wenig Arbeitsspeicher und kaum eigene Konfiguration |
| Virtueller Server | rund 20 € | Technisch versierte Händler, die den Server selbst verwalten |
| Managed Shopware-Hosting | rund 35 € | Die meisten kleinen Shops – Updates und Server übernimmt der Hoster |
| Dedizierter Server | rund 100 € | Große Sortimente mit viel Besucherverkehr |
Die Richtwerte stammen aus einer Marktübersicht zum Shopware-Hosting vom Juni 2026. Für die meisten Einsteiger ist Managed Hosting der vernünftige Mittelweg: Ab rund 35 € im Monat kümmert sich der Hoster um Server und Sicherheit, und Sie zahlen über ein Jahr gerechnet weniger als für einen einzigen Monat Rise. Passende Pakete finden Sie auch in der Übersicht zu günstigem Webhosting – prüfen Sie dort aber immer die Anforderungen.
Für wen lohnt sich welche Variante?
- Community Edition für Händler mit technischem Rückhalt. Wer selbst entwickelt oder eine Agentur an der Hand hat, bekommt den vollen Kern des Systems ohne Lizenzgebühr. Ohne dieses Wissen wird der kostenlose Einstieg schnell teuer.
- Rise für etablierte Shops ohne eigene Technik. Der Hersteller betreibt das System, dazu kommen KI-Werkzeuge und Support mit festen Reaktionszeiten. Mit mindestens 7.200 € im Jahr lohnt sich das erst ab einem Umsatz, der diese Summe deutlich übersteigt.
- Evolve für B2B-Händler. Firmenkonten mit eigenen Zugriffsrechten, eine erweiterte Suche und Telefonsupport. Laut Anbieter der meistgebuchte Plan – für Großhändler und Hersteller mit Geschäftskunden.
- Beyond für große Marken. Kundenspezifische Preislisten, Abonnements, mehrere Lager und ein persönlicher Ansprechpartner. Preise auf Anfrage.
Was Shopware ausmacht
- Keine Umsatzbeteiligung in der Community Edition: Shopware verdient an Ihren Verkäufen nichts mit. Gebühren fallen nur beim Zahlungsdienstleister an, den Sie selbst wählen – anders als bei manchen Baukästen mit Transaktionsgebühren.
- Erlebniswelten: Mit dem eingebauten Seiteneditor gestalten Sie Start- und Kategorieseiten ohne Programmierung. Für Produktwelten und Kampagnen ist das einer der stärksten Editoren unter den Shopsystemen.
- Rule Builder und Flow Builder: Versandregeln, Rabatte und automatische Abläufe lassen sich über Bedingungen zusammenklicken – etwa kostenloser Versand ab einem bestimmten Warenkorbwert nur für Stammkunden.
- Deutsche Herkunft: Oberfläche, Dokumentation und Händler-Community sind deutschsprachig, die Shopware AG sitzt in Schöppingen. Für Rechtstexte und deutsche Zahlungsarten gibt es zahlreiche Erweiterungen.
- Support je nach Plan: In der Community Edition helfen Forum, Dokumentation und die Entwickler-Community. Festen Herstellersupport gibt es erst ab Rise, telefonisch ab Evolve.
Mehr zu Bedienung, Erweiterungen und Grenzen steht im Shopware Testbericht. Wer den Shop lieber ohne Server betreiben will, vergleicht die Baukästen mit Shopfunktion.
So zahlen Sie bei Shopware weniger
Angebote anderer Anbieter
Drei Alternativen, bei denen das Hosting im Preis steckt:
Der Vergleich lohnt vor allem wegen der Lücke zwischen 0 und 600 €: Shopify, Gambio und BigCommerce bieten fertig betriebene Shops für einen niedrigen zweistelligen Monatsbetrag. Gambio rechnet in Euro ab, BigCommerce in US-Dollar.
Häufig gestellte Fragen zum Shopware Gutschein
Nein, Shopware bietet weder Gutscheincodes noch öffentliche Aktionsrabatte an. Der Preisvorteil liegt in der Community Edition, die dauerhaft kostenlos ist. Für die bezahlten Pläne nennt der Anbieter nur Einstiegspreise – der tatsächliche Betrag richtet sich nach Ihrem Umsatz und wird individuell vereinbart.
Die Software der Community Edition ja, der Betrieb nicht. Sie brauchen einen Server mit mindestens 4 GB Arbeitsspeicher, aktueller PHP- und Datenbankversion, dazu oft kostenpflichtige Erweiterungen. Updates und Sicherheit liegen in Ihrer Verantwortung oder der einer beauftragten Agentur.
Ab 600 Euro im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, also mindestens 7.200 Euro netto im Jahr. Mit 19 Prozent Mehrwertsteuer sind es ab 714 Euro im Monat. Der genaue Preis hängt vom Bruttowarenwert ab, also davon, wie viel Umsatz über den Shop läuft.
Nach einer Marktübersicht vom Juni 2026 beginnt Shared Hosting bei rund 10 Euro im Monat, virtuelle Server bei etwa 20, Managed Shopware-Hosting bei rund 35 und dedizierte Server bei etwa 100 Euro. Für die meisten kleinen Shops ist Managed Hosting der sinnvolle Mittelweg.
Mindestens PHP 8.2, MySQL 8.0 oder MariaDB 10.11, 4 GB Arbeitsspeicher und ein PHP-Speicherlimit von 512 MB. Empfohlen werden 8 GB Arbeitsspeicher. Viele einfache Webhosting-Pakete erfüllen diese Werte nicht – prüfen Sie das vor der Buchung.
Nein. Der Anbieter stellt klar, dass die Community Edition nicht in der Shopware-Cloud verfügbar ist. Sie betreiben sie auf einem eigenen oder gemieteten Server. Wer das nicht möchte, braucht einen der bezahlten Pläne ab Rise.
Shopware selbst verdient in der Community Edition nicht an Ihren Verkäufen. Gebühren entstehen nur beim Zahlungsdienstleister, den Sie einbinden. Bei den bezahlten Plänen richtet sich der Preis allerdings nach dem Umsatz, wodurch der Erfolg des Shops indirekt in die Rechnung einfließt.
Ja, laut Anbieter jederzeit. Der Zugang bleibt bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums aktiv, danach fallen keine weiteren Kosten an. Prüfen Sie im individuellen Angebot trotzdem, welcher Abrechnungszeitraum vereinbart ist.
Keinen Herstellersupport. Hilfe gibt es über Forum, Dokumentation, Discord und die Entwickler-Community. Rise bietet Support mit acht Stunden Reaktionszeit, Evolve mit vier Stunden und zusätzlich telefonisch, Beyond rund um die Uhr mit einer Stunde.
Vor allem für Händler mit Geschäftskunden. Der Plan bringt B2B-Funktionen wie Firmenkonten mit Zugriffsrechten, eine erweiterte Suche und Telefonsupport. Mit mindestens 2.400 Euro netto im Monat richtet er sich an Unternehmen mit entsprechendem Umsatz.
Für kleine Shops meist Shopify, weil Hosting und Betrieb im niedrigen Monatspreis enthalten sind. Die Community Edition von Shopware kann günstiger sein, wenn Sie die Technik selbst beherrschen. Die bezahlten Shopware-Pläne ab 600 Euro netto im Monat zielen auf ein anderes Marktsegment.
Ja, alle Pläne bauen auf demselben quelloffenen Kern auf. Ein Wechsel ist damit grundsätzlich möglich, wenn der Shop wächst. Klären Sie im Beratungsgespräch, wie Ihre Daten und Erweiterungen übernommen werden und welche Kosten dafür anfallen.
