Der Speicher pro Postfach schwankt zwischen den Anbietern um den Faktor 25 – von 2 auf 50 Gigabyte. Und diese Zahl steht fast nie auf der Startseite.
E-Mail-Hosting sieht auf allen Anbieterseiten gleich aus: Postfach, Spamfilter, Virenschutz, fertig. Der Unterschied liegt in drei Zahlen, die du im Kleingedruckten suchen musst – wie viel Speicher jedes Postfach bekommt, wie viele Aliase du anlegen darfst und wie viele Weiterleitungsregeln erlaubt sind. Genau daran scheitert es im Alltag, wenn das Postfach nach zwei Jahren voll ist oder du für jede Abteilung eine eigene Adresse brauchst. Wir haben zehn Anbieter danach verglichen und die Zahlen von den Produktseiten geholt.
Die Zahlen, die im Alltag zählen
Speicher pro Postfach, Aliase und Weiterleitungsregeln entscheiden darüber, ob ein Tarif zu deinem Betrieb passt. Diese Übersicht bündelt, was die Anbieter selbst ausweisen.
| Anbieter | Speicher je Postfach | Aliase | Weiterleitungsregeln | Umzugsservice | Einstiegspreis |
|---|---|---|---|---|---|
| IONOS | 2 GB oder 12 GB je Tarif, 50 GB pro Anwender in den Business-Paketen | Nicht ausgewiesen | Nicht ausgewiesen | Nicht ausgewiesen | Ab 1,50 €/Monat |
| Hostinger | 5 GB oder 20 GB je Tarif | 5, 10 oder 30 je Tarif | 5 bis 20 | Nicht ausgewiesen | 0,39 €/Monat Aktion, dann 1,59 € |
| STRATO | 2, 5 und 50 GB je Tarif | Vorhanden, begrenzt | Vorhanden | Nicht ausgewiesen | Aktionspreise ab 1 €/Monat |
| United Domains | Nicht ausgewiesen | Anzahl je Paket | Nicht ausgewiesen | Ja, über Audriga | Nicht ausgewiesen |
| World4You | Nicht prüfbar | Nicht prüfbar | Nicht prüfbar | Nicht prüfbar | Nicht prüfbar |
Der Speicher ist die Zahl, an der die meisten Verträge irgendwann scheitern. IONOS und STRATO starten mit 2 GB pro Postfach – das reicht für den Anfang und ist nach zwei bis drei Jahren regelmäßiger Nutzung mit Anhängen erschöpft. Hostinger beginnt bei 5 GB und bietet im Premium-Tarif 20 GB, STRATO geht in der höchsten Stufe auf 50 GB. Zwischen 2 und 50 GB liegt der Faktor 25, und der Preisunterschied ist deutlich kleiner als dieses Verhältnis.
Bei den Aliasen ist Hostinger der einzige Anbieter, der klare Zahlen nennt: 5 im Starter, 10 in der mittleren Stufe, 30 im Premium, dazu 5 bis 20 Weiterleitungsregeln. Aliase sind der praktische Hebel für kleine Betriebe: Statt für jede Funktion ein eigenes Postfach zu bezahlen, legst du info@, buchhaltung@ und termine@ als Aliase auf ein Postfach. Wer das ausnutzt, braucht deutlich weniger Postfächer als gedacht.
Die besten E-Mail-Hosting-Anbieter
Sortiert nach Eignung für geschäftliche Postfächer – Speicher, Aliase, Support und Serverstandort wiegen hier schwerer als der Monatspreis. Die Sterne stehen für die Gesamtqualität des Anbieters und sind in allen unseren Artikeln gleich vergeben.
Die Anbieter im Detail
1. IONOS – Vom einzelnen Postfach bis zum Business-Paket

⭐ 4,5/5
IONOS: Die Postfächer im DetailIONOS deckt die gesamte Bandbreite ab. Die Tarife bei den Mail-Paketen sind mit „1 E-Mail-Postfach mit 2 GB, jederzeit erweiterbar“ und „1 E-Mail-Postfach mit 12 GB, jederzeit erweiterbar“ beschrieben, in den Business-Paketen sind es 50 GB pro Anwender samt öffentlicher Ordner mit 100 GB für die Zusammenarbeit im Team. Den Einstieg bewirbt IONOS mit einer eigenen E-Mail-Adresse ab 1,50 Euro monatlich (Eigene E-Mail-Adresse bei IONOS).
Für einen Betrieb mit mehreren Mitarbeitern ist das der bequemste Weg, weil du innerhalb eines Anbieters in ein größeres Paket wechseln kannst, ohne Adressen umzuziehen. Das stärkste Argument bleibt aber der Support: telefonisch rund um die Uhr, auf Deutsch. Bei E-Mail wiegt das schwerer als bei einer Website – wenn der Posteingang steht, kannst du nicht auf ein Ticket warten. Die 2 GB im Einstiegstarif solltest du allerdings realistisch einschätzen: Bei regelmäßiger geschäftlicher Nutzung ist das nach ein bis zwei Jahren voll.
- Größte Bandbreite von Einzelpostfach bis Business-Paket
- Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr auf Deutsch
- Server in Deutschland
- Speicher laut Anbieter jederzeit erweiterbar
- Nur 2 GB im Einstiegspostfach
- Aliase und Weiterleitungen nicht öffentlich ausgewiesen
- Preise je Produktlinie unübersichtlich
2. Hostinger – Der einzige Anbieter, der alle Zahlen nennt

⭐ 4,2/5
Hostinger: Die Postfächer im DetailHostinger ist der Anbieter, bei dem du nicht suchen musst: Speicher je Postfach, Zahl der Aliase und Zahl der Weiterleitungsregeln stehen alle auf der Produktseite (Business E-Mail bei Hostinger). Ausgewiesen sind 5 GB und 20 GB Speicherplatz pro Postfach, 5, 10 oder 30 E-Mail-Aliasse sowie 5 bis 20 Weiterleitungsregeln – gestaffelt über die drei Tarife von Starter bis Premium. Diese Transparenz ist im E-Mail-Geschäft die Ausnahme.
Beim Preis lohnt der zweite Blick, wie überall bei diesem Anbieter: Starter kostet im Aktionszeitraum 0,39 Euro monatlich und verlängert sich zu 1,59 Euro, Premium liegt bei 1,99 Euro und verlängert zu 3,99 Euro. Auch mit dem Verlängerungspreis bleibt das günstig. Was fehlt, ist Telefon-Support – bei einem E-Mail-Dienst, über den geschäftliche Korrespondenz läuft, ist das der wichtigste Abstrich in diesem Vergleich.
- Speicher, Aliase und Weiterleitungen alle ausgewiesen
- Bis zu 20 GB je Postfach
- Auch der Verlängerungspreis bleibt günstig
- Bis zu 30 Aliase
- Kein Telefon-Support
- Aktionspreis vervierfacht sich bei Verlängerung
- Nur ein Postfach im Einstiegstarif enthalten
3. STRATO – Bis zu 50 GB je Postfach und Server in Deutschland

⭐ 4,1/5
STRATO: Die Postfächer im DetailSTRATO staffelt seine Mail-Tarife klar nach Speicher: 2 GB pro Postfach für Einsteiger und die erste eigene Domain, 5 GB für regelmäßige Nutzung und 50 GB für großen Speicherbedarf (Mail bei STRATO). Die 50 GB sind der höchste Wert in diesem Vergleich – wer geschäftliche Korrespondenz über Jahre aufbewahren muss und Anhänge nicht aussortiert, kommt damit dauerhaft aus.
Aliase und Weiterleitungen sind vorhanden, die Anzahl ist begrenzt und wird je Tarif unterschiedlich ausgewiesen. Die Preise nennt STRATO inklusive Mehrwertsteuer, was für Privatpersonen und Kleinunternehmer die relevante Zahl ist; Aktionspreise beginnen bei 1 Euro monatlich, danach greift der reguläre Tarifpreis. Der Serverstandort Deutschland vereinfacht die Datenschutzargumentation gegenüber Kunden – bei E-Mail-Inhalten ist das relevanter als bei einer Website.
- Bis zu 50 GB je Postfach, höchster Wert im Vergleich
- Preise inklusive Mehrwertsteuer
- Rechenzentren und Support in Deutschland
- Klare Staffelung nach Speicherbedarf
- Nur 2 GB im Einstiegstarif
- Anzahl der Aliase nicht durchgängig ausgewiesen
- Aktionspreise laufen aus
4. United Domains – Der Umzug vom alten Anbieter ist gelöst

⭐ 3,8/5
United Domains: Die Postfächer im DetailDer Punkt, an dem die meisten Wechsel scheitern, ist nicht die neue Adresse, sondern der alte Posteingang: Jahre an Korrespondenz, Ordnerstrukturen, Kontakte. United Domains löst das mit einem E-Mail-Umzugsservice über den Dienstleister Audriga, mit dem sich ein bestehendes IMAP-Postfach samt Inhalten übertragen lässt (E-Mail bei United Domains). Spamfilter und Virenschutz sind integriert.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, eine bestehende Adresse weiterzunutzen, ohne sich in ein zweites Postfach einloggen zu müssen – praktisch, wenn du eine alte Adresse noch eine Zeit lang erreichbar halten willst. Was der Anbieter nicht öffentlich ausweist, sind Speicher je Postfach und die genaue Zahl der Aliase; beides hängt vom Paket ab. Frag das vor dem Abschluss ab, wenn Speicher für dich das Kriterium ist.
- E-Mail-Umzugsservice für bestehende Postfächer
- Spamfilter und Virenschutz integriert
- Bestehende Adresse parallel nutzbar
- Adresse unabhängig vom Website-Anbieter
- Speicher je Postfach nicht öffentlich ausgewiesen
- Zahl der Aliase nur paketabhängig genannt
- Kein eigener Website-Baukasten
5. World4You – Postfächer mit Serverstandort Österreich

⭐ 3,7/5
World4You: Die Postfächer im DetailFür einen Betrieb in Österreich ist World4You die naheliegende Wahl, weil Rechenzentrum und Support im Land sitzen und die Preise inklusive der österreichischen Umsatzsteuer von 20 % ausgewiesen werden. Bei E-Mail-Inhalten ist der Serverstandort ein stärkeres Argument als bei einer Website, weil dort naturgemäß personenbezogene Daten liegen.
Einschränkung in doppelter Hinsicht: Für deutsche Betriebe verzerrt die enthaltene österreichische Steuer den Preisvergleich, und beim Standort ist Deutschland näher. Dazu kommt, dass die Produktseite zum Zeitpunkt unserer Prüfung nicht abrufbar war – Speicher je Postfach, Aliase und Preise konnten wir deshalb nicht verifizieren. Frag diese Werte vor dem Abschluss direkt beim Anbieter ab.
- Rechenzentrum und Support in Österreich
- Preise inklusive Umsatzsteuer
- Deutschsprachiger Ansprechpartner
- Leistungsdaten zum Prüfzeitpunkt nicht abrufbar
- Für deutsche Projekte kein Vorteil
- Preisvergleich durch 20 % USt. verzerrt
Weitere Anbieter für E-Mail an der eigenen Domain
Fünf weitere Anbieter führen Postfächer an der eigenen Domain im Programm. Wir nennen sie zur Orientierung – Speicher und Aliase weisen sie unterschiedlich detailliert aus, prüfe die Werte direkt beim Anbieter.
| Anbieter | Ausrichtung | Sitz | Passt zu |
|---|---|---|---|
| one.com | Einfache Pakete, wenige Optionen | Dänemark | Einsteiger ohne Sonderwünsche |
| checkdomain | Domain plus Postfach im Bundle | Deutschland | Gründer mit einer Domain |
| Alfahosting | Klassisches Webhosting mit Mail | Deutschland | Betriebe, die Website und Mail bündeln |
| Namecheap | Günstige internationale Pakete | USA | Englischsprachige Projekte |
| GoDaddy | Breites Angebot mit Zusatzverkäufen | USA | Internationale Ausrichtung |
Bei Namecheap und GoDaddy solltest du zwei Punkte mitdenken, die mit dem Preis nichts zu tun haben: Der Firmensitz liegt in den USA, was bei E-Mail-Inhalten die Datenschutzargumentation gegenüber Kunden aufwendiger macht als bei einem Anbieter mit Standort in Deutschland oder Österreich. Und der Support ist nicht durchgängig deutschsprachig. Für ein englischsprachiges Projekt ist beides unerheblich, für eine deutsche Arztpraxis oder Kanzlei nicht.
Worauf du beim Abschluss achten solltest
- Speicher je Postfach, nicht Gesamtspeicher. Manche Anbieter nennen einen Gesamtwert für alle Postfächer zusammen. Wenn fünf Personen ein Postfach teilen sollen, ist das eine andere Rechnung – frag gezielt nach dem Wert pro Postfach.
- Zahl der Aliase. Der günstigste Hebel überhaupt: Statt für info@, buchhaltung@ und termine@ drei Postfächer zu bezahlen, legst du sie als Aliase auf ein Postfach. Hostinger weist 5, 10 und 30 Aliase über seine Tarife hinweg aus, bei den anderen musst du nachfragen.
- Umzug der alten Mails. Der Wechsel scheitert selten an der neuen Adresse, sondern am alten Posteingang. United Domains bietet dafür einen Umzugsservice. Wenn dein Anbieter keinen hat, frag, ob IMAP-Zugriff auf beide Postfächer möglich ist – dann geht es manuell über das Mailprogramm.
- Serverstandort. Bei E-Mail liegen naturgemäß personenbezogene Daten, oft auch besonders schützenswerte. Ein Standort in Deutschland oder der EU ist gegenüber Kunden und Auftraggebern deutlich einfacher zu begründen.
- Auftragsverarbeitungsvertrag. Für geschäftliche Postfächer nach Artikel 28 DSGVO Pflicht, weil dein Anbieter in deinem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet. Kein Anbieter bewirbt ihn – frag ausdrücklich danach.
So haben wir bewertet
Ausgewertet haben wir die E-Mail-Produktseiten der Anbieter im September 2026. Erfasst haben wir Speicher je Postfach, Anzahl der Aliase, Anzahl der Weiterleitungsregeln, Umzugsservice, Serverstandort, Support-Kanäle und Preisauszeichnung. Wo ein Anbieter eine Angabe nicht veröffentlicht, steht „nicht ausgewiesen“ statt einer geschätzten Zahl – das betrifft insbesondere Aliase und Weiterleitungen bei IONOS und STRATO sowie den Speicher bei United Domains. Die Produktseite von World4You war zum Prüfzeitpunkt nicht abrufbar; die Angaben dort beschränken sich deshalb auf Serverstandort, Support und Steuerausweis. Fünf weitere Anbieter nennen wir mit ihrer Ausrichtung, ohne Zahlen. Die Sterne stehen für die Gesamtqualität des Anbieters und sind in allen unseren Artikeln gleich vergeben.
Fazit
Wenn du wissen willst, was du bekommst, ist Hostinger die transparenteste Wahl: Speicher, Aliase und Weiterleitungsregeln stehen alle auf der Produktseite, und selbst der Verlängerungspreis bleibt niedrig. Wer im Störfall telefonieren will, nimmt IONOS – dort ist auch der Weg von einem einzelnen Postfach bis zum Business-Paket mit 50 GB pro Anwender am kürzesten. STRATO bietet mit 50 GB je Postfach den höchsten Speicherwert, United Domains löst den Umzug bestehender Postfächer am besten.
Der wichtigste Rat: Nimm nicht den Einstiegstarif mit 2 GB, wenn es für ein paar Euro mehr 5 oder 20 GB gibt. Ein voller Posteingang zwingt dich in genau dem Moment zum Wechsel, in dem du keine Zeit dafür hast – und geschäftliche Mails löschen ist wegen der Aufbewahrungspflichten die schlechteste aller Lösungen.
Häufig gestellte Fragen
Zwischen rund 0,40 und 6 Euro pro Monat und Postfach, je nach Speicher und Laufzeit. Hostinger startet mit einem Aktionspreis von 0,39 Euro und verlängert zu 1,59 Euro, IONOS nennt eine E-Mail-Adresse ab 1,50 Euro monatlich, STRATO arbeitet mit Aktionspreisen ab 1 Euro. Rechne wie immer mit dem Verlängerungspreis, nicht mit dem Einstieg.
Bei normaler geschäftlicher Nutzung wächst ein Postfach um etwa 1 bis 2 GB im Jahr, wenn du Anhänge nicht aussortierst. Ein Einstiegstarif mit 2 GB ist damit nach ein bis zwei Jahren voll, 5 GB halten drei bis fünf Jahre, 20 GB praktisch dauerhaft. Wähle mindestens 5 GB, wenn du die Wahl hast.
Eine zusätzliche Adresse, die auf ein bestehendes Postfach zeigt. Du kannst also info@, buchhaltung@ und termine@ anlegen, ohne drei Postfächer zu bezahlen – alle Nachrichten landen in einem Eingang. Das ist der günstigste Weg, professionell aufzutreten. Hostinger weist 5 bis 30 Aliase je Tarif aus, bei anderen Anbietern musst du nachfragen.
Ja, aber nicht überall gleich komfortabel. United Domains bietet einen E-Mail-Umzugsservice über den Dienstleister Audriga, mit dem ein bestehendes IMAP-Postfach samt Inhalten und Ordnern übertragen wird. Ohne solchen Service geht es manuell: beide Postfächer per IMAP im Mailprogramm einbinden und die Ordner kopieren.
Ja. Dein E-Mail-Anbieter verarbeitet in deinem Auftrag personenbezogene Daten, damit greift Artikel 28 DSGVO und verlangt eine schriftliche Vereinbarung. Bei E-Mail ist das besonders relevant, weil dort oft sensible Inhalte liegen. Kein Anbieter bewirbt den Vertrag auf der Produktseite – frag ausdrücklich danach, bevor du buchst.
Stärker als bei einer Website. In einem Postfach liegen naturgemäß personenbezogene Daten, häufig auch besonders schützenswerte wie Gesundheits- oder Mandantendaten. Ein Standort in Deutschland oder Österreich lässt sich gegenüber Kunden deutlich einfacher begründen als einer in den USA. IONOS und STRATO hosten in Deutschland, World4You in Österreich.
IMAP synchronisiert Nachrichten zwischen Server und Geräten und ist der Standard bei den meisten Hosting-Tarifen. Exchange, wie es etwa in Microsoft-365-Umgebungen steckt, synchronisiert zusätzlich Kalender, Kontakte und Aufgaben im Team. Für einen Einzelunternehmer reicht IMAP, für ein Team mit gemeinsamen Terminen lohnt Exchange.
Weniger als du denkst, wenn du Aliase nutzt. Eine eigene Adresse braucht jede Person, die getrennt kommunizieren soll. Funktionsadressen wie info@ oder buchhaltung@ lassen sich dagegen als Alias auf ein bestehendes Postfach legen. Bei fünf Mitarbeitern und drei Funktionsadressen reichen also fünf Postfächer, nicht acht.
Ja, und für manche Betriebe ist das sinnvoll. Du zeigst die MX-Einträge deiner Domain auf den E-Mail-Anbieter und die übrigen Einträge auf den Website-Anbieter. Der Vorteil: Fällt die Website aus, bleibt der Posteingang erreichbar. Achte darauf, dass die beiden Anbieter nicht zum selben Konzern gehören, sonst streust du kein Risiko.
Die Adressen hängen an der Domain, nicht am Postfach. Solange die Domain dir gehört, kannst du sie zu einem neuen Anbieter mitnehmen – die alten Nachrichten aber nur, wenn du sie vorher sicherst. Exportiere den Posteingang, bevor du kündigst, und richte das neue Postfach ein, bevor du das alte abschaltest.
