Sie laden eine Kollegin ein, die Startseite mit Ihnen zu überarbeiten – und Ihre Rechnung steigt von 10 auf 30 Dollar im Monat.
Der Grund steht etwas versteckt auf der Preisseite: Jede weitere Person, die bearbeiten und veröffentlichen darf, kostet 20 $ im Monat zusätzlich. Nur Betrachter sind kostenlos. Hinzu kommt, dass Framer pro Website abrechnet – wer zwei Seiten betreibt, braucht zwei Tarife. Und alle Beträge verstehen sich ohne Mehrwertsteuer, die im Bestellvorgang aufgeschlagen wird.
Für Einzelpersonen ist Framer dagegen günstiger geworden: Nach Angaben aus der Fachpresse hat der Anbieter den Basic-Tarif im Oktober 2025 von 15 auf 10 $ gesenkt. Dafür gibt es einen Editor mit gestalterischer Freiheit, wie ihn kaum ein Baukasten bietet. Framer führt keine Europreise und rechnet in US-Dollar ab. Stand: September 2026.
Gibt es einen Framer-Gutscheincode?
Sie brauchen keinen. Den günstigsten Preis bekommen Sie, indem Sie im Bestellvorgang jährliche Zahlung wählen – die beworbenen 10 und 30 $ gelten genau dafür. Monatliche Zahlung ist teurer; einen Prozentwert für die Ersparnis nennt der Anbieter nicht, den genauen Betrag zeigt der Bestellvorgang. Bei Jahreszahlung legt Framer zudem eine Domain dazu, und im ersten Monat gibt es die doppelte Menge an KI-Credits.
10 $So viel kostet Basic im Monat bei Jahreszahlung – mit Domain und doppelten KI-Credits im ersten Monat.In fünf Schritten zum Jahrespreis
Was kostet Framer?
Drei Tarife für Einzelseiten, dazu Enterprise für große Organisationen. Alle Beträge gelten je Website bei jährlicher Zahlung und ohne Mehrwertsteuer – für Privatpersonen kommen 19 % hinzu.
Mit Mehrwertsteuer zahlen Sie für Basic rund 143 $ im Jahr, für Pro rund 428 $. Der Sprung zwischen beiden ist groß: dreifacher Preis für fünfmal so viele Seiten, doppeltes Datenvolumen und Funktionen wie eine Testumgebung vor der Veröffentlichung. Für ein Portfolio oder eine Firmenseite mit einer Handvoll Unterseiten reicht Basic in aller Regel aus.
| Konstellation | Im Monat, netto | Im Jahr, netto | Im Jahr mit 19 % MwSt. |
|---|---|---|---|
| Basic, eine Person | 10 $ | 120 $ | rund 143 $ |
| Basic, zwei Personen | 30 $ | 360 $ | rund 428 $ |
| Pro, eine Person | 30 $ | 360 $ | rund 428 $ |
| Pro, zwei Personen | 50 $ | 600 $ | 714 $ |
Die Tabelle zeigt, was die Preisübersicht nicht verrät: Basic mit zwei Bearbeitern kostet genauso viel wie Pro mit einem. Wer zu zweit arbeitet und mehr als 30 Seiten plant, sollte deshalb gleich Pro nehmen – dort gibt es für denselben Betrag mehr Seiten, mehr Datenvolumen und eine Testumgebung.
Für wen lohnt sich welcher Tarif?
- Free zum Kennenlernen. Sie bauen mit dem vollen Editor, veröffentlichen aber nur unter einer Framer-Adresse und mit 1 GB Datenvolumen. Für einen Entwurf, den Sie Kunden zeigen, reicht das – für eine echte Website nicht.
- Basic für Einzelpersonen. Eigene Domain, 30 Seiten, zwei CMS-Sammlungen etwa für einen Blog und 50 GB Datenvolumen. Für Portfolios, Landingpages und kleine Firmenseiten der passende Tarif – solange Sie allein daran arbeiten.
- Pro für Teams und größere Seiten. 150 Seiten, zehn CMS-Sammlungen, Weiterleitungen, Testumgebung und Server an über 300 Standorten statt 20. Ab zwei Bearbeitern kostet er dasselbe wie Basic.
- Enterprise für Unternehmen. Individuelle Grenzen, unbegrenzt viele Bearbeiter, zentrale Anmeldung und eine Verfügbarkeitsgarantie. Preise auf Anfrage.
Was Framer ausmacht
- Gestaltung wie in einem Grafikprogramm: Framer arbeitet mit einer freien Arbeitsfläche statt starrer Abschnitte. Animationen und Übergänge lassen sich ohne Code einbauen – das ist der Hauptgrund, warum Designer zu Framer greifen.
- Hosting inklusive: Alle Tarife laufen über ein weltweites Servernetz mit SSL-Verschlüsselung. Separate Hostingkosten fallen nicht an, anders als bei WordPress-Lösungen.
- KI-Credits für Assistenzfunktionen: Jeder bezahlte Tarif enthält ein monatliches Kontingent für KI-Agenten und Übersetzungen. Die Credits gelten für den ganzen Arbeitsbereich und werden zwischen allen Bearbeitern geteilt.
- Mehrsprachigkeit nur als Zusatz: Übersetzte Sprachversionen sind in Basic und Pro als kostenpflichtige Erweiterung aufgeführt. Wer eine zweisprachige Seite plant, sollte das einkalkulieren.
- Oberfläche und Support auf Englisch: Editor, Hilfeseiten und Support sind englischsprachig. Für Designer meist kein Problem, für Einsteiger eine Hürde – sie finden bei den Website-Baukästen deutschsprachige Alternativen.
Mehr zu Editor, Vorlagen und Grenzen steht im Framer Testbericht.
So zahlen Sie bei Framer weniger
Angebote anderer Anbieter
Drei Alternativen, zwei davon mit Europreisen:
Der Vergleich lohnt bei Währung und Teamgröße: Squarespace und Wix rechnen in Euro inklusive Mehrwertsteuer ab. Webflow liegt preislich und technisch näher an Framer, verlangt aber mehr Einarbeitung.
Häufig gestellte Fragen zum Framer Gutschein
Sie brauchen keinen. Den günstigsten Preis bekommen Sie, indem Sie im Bestellvorgang jährliche Zahlung wählen – dafür gelten die beworbenen 10 Dollar für Basic und 30 Dollar für Pro. Bei Jahreszahlung legt der Anbieter außerdem eine Domain dazu und verdoppelt im ersten Monat die KI-Credits.
Basic kostet 10 US-Dollar im Monat, Pro 30 Dollar – jeweils je Website bei jährlicher Zahlung, also 120 beziehungsweise 360 Dollar im Jahr. Hinzu kommen 19 Prozent Mehrwertsteuer, womit es rund 143 und 428 Dollar sind. Der Gratis-Tarif kostet nichts. Europreise führt der Anbieter nicht.
20 Dollar im Monat je Person, die bearbeiten und veröffentlichen darf. Im Basic-Tarif steigt der Preis mit einer zweiten Person damit von 10 auf 30 Dollar. Betrachter, die nur ansehen und kommentieren, sind kostenlos.
Monatliche Zahlung ist möglich, aber teurer als die beworbenen Jahrespreise. Einen festen Prozentsatz für die Ersparnis nennt der Anbieter nicht – den genauen Monatsbetrag sehen Sie im Bestellvorgang. Für kurze Projekte kann sich die Flexibilität trotzdem lohnen.
30 Seiten, dazu zwei CMS-Sammlungen mit zusammen bis zu 1.000 Einträgen. Pro erlaubt 150 Seiten und zehn Sammlungen. Wer darüber hinaus wächst, zahlt im Pro-Tarif 20 Dollar je weitere 100 Seiten bis zu einer Obergrenze von 700.
Bei jährlicher Zahlung legt Framer eine Domain dazu. Ob sie über das erste Jahr hinaus kostenlos bleibt, nennt die Preisseite nicht – prüfen Sie das im Bestellvorgang. Eine bereits vorhandene Domain lässt sich in allen bezahlten Tarifen verbinden.
Eine eigene Garantie bewirbt der Anbieter nicht. Für Kunden in der EU gilt aber das gesetzliche Widerrufsrecht: Wer innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf den Support kontaktiert, erhält eine Erstattung. Zum gründlichen Testen eignet sich zudem der dauerhaft kostenlose Tarif.
Den vollen Editor, eine Adresse unter einer Framer-Subdomain, 1 GB Datenvolumen und 500 KI-Credits zum Ausprobieren. Eine eigene Domain ist nicht möglich. Für Entwürfe und Tests reicht das, für eine dauerhaft genutzte Website nicht.
Ja. Framer rechnet je Website ab, nicht je Konto. Für zwei Seiten im Basic-Tarif zahlen Sie also 20 Dollar im Monat bei Jahreszahlung, zuzüglich Mehrwertsteuer. Das unterscheidet Framer von Hostern, bei denen mehrere Seiten in einem Paket laufen.
Ja, nach Angaben aus der Fachpresse hat der Anbieter im Oktober 2025 seine Tarifstruktur vereinfacht und Basic von 15 auf 10 Dollar gesenkt. Gleichzeitig wurden mehrere Pakete zusammengelegt, sodass heute Free, Basic, Pro und Enterprise übrig sind.
Ein monatliches Kontingent für die KI-Funktionen wie Agenten und automatische Übersetzungen. Basic enthält 1.000 Credits im Monat, Pro 3.000. Die Credits werden im ganzen Arbeitsbereich geteilt, also zwischen allen Bearbeitern. Für die reine Gestaltung von Hand brauchen Sie keine.
Für Designer, die Animationen und freie Gestaltung wollen, ja. Wer einfach eine Website mit deutscher Oberfläche, Europreisen und mehreren Bearbeitern ohne Aufpreis sucht, ist bei klassischen Baukästen besser aufgehoben. Framer spielt seine Stärken vor allem bei Portfolios und Landingpages aus.
