Ein Gigabyte Arbeitsspeicher kostet bei einem VPS zwischen 2 und 4,50 Euro im Monat – je nachdem, welchen Tarif du wählst. Nachrüsten kostet das Dreifache.
Bei einem VPS bekommst du feste Ressourcen auf einem geteilten Server: eine bestimmte Zahl an Prozessorkernen, eine bestimmte Menge Arbeitsspeicher, Root-Zugang. Der Unterschied zwischen den Anbietern liegt deshalb nicht in der Technik, sondern in einer einzigen Frage: Wie viel Rechenleistung bekommst du für dein Geld? Wir haben die Tarife von zehn Anbietern aufgeschlüsselt und ausgerechnet, was ein Gigabyte Arbeitsspeicher jeweils kostet – die Zahl, die kein Anbieter selbst ausweist.
Was ein Gigabyte Arbeitsspeicher wirklich kostet
Bei Hostinger lassen sich alle vier Tarife mit Ausstattung und Preis nachvollziehen. Damit ist der Anbieter der einzige, bei dem wir die Rechnung vollständig aufmachen können – und das Ergebnis gilt als Muster für den ganzen Markt.
| Tarif | vCPU | RAM | Regulärpreis | Pro GB RAM | Aktionspreis |
|---|---|---|---|---|---|
| KVM 1 | 1 Kern | 4 GB | 17,99 €/Monat | 4,50 € | 5,49 €/Monat |
| KVM 2 | 2 Kerne | 8 GB | 21,99 €/Monat | 2,75 € | 7,99 €/Monat |
| KVM 4 | 4 Kerne | 16 GB | 35,99 €/Monat | 2,25 € | 10,99 €/Monat |
| KVM 8 | 8 Kerne | 32 GB | 64,99 €/Monat | 2,03 € | 21,99 €/Monat |
Der kleinste Tarif ist der teuerste – pro Gigabyte gerechnet mehr als doppelt so teuer wie der größte. Das ist bei Servern der Normalfall und hat einen einfachen Grund: Ein Teil des Preises deckt Verwaltung, Netzanbindung und Support, und dieser Anteil verteilt sich bei größeren Tarifen auf mehr Ressourcen. Praktisch heißt das: Wenn du zwischen zwei Tarifen schwankst, ist der größere fast immer das bessere Geschäft – aber nur, wenn du die Leistung tatsächlich brauchst.
Nachrüsten oder größeren Tarif nehmen?
Diese Frage stellt sich bei jedem VPS nach einigen Monaten, und die Antwort ist eindeutig – nur veröffentlicht kaum ein Anbieter die Zahlen, mit denen man sie ausrechnen kann. Cloud86 tut es.
| Weg | Rechnung | Kosten für 8 GB RAM |
|---|---|---|
| Einzeln nachrüsten | 8 × 7,50 € laut Cloud86-Preisliste | 60 € pro Monat |
| Tarif mit 8 GB buchen | Hostinger KVM 2 zum Regulärpreis | 21,99 € pro Monat |
Cloud86 weist die Einzelpreise für Nachrüstungen offen aus: 5 Euro für einen zusätzlichen vCPU-Kern, 7,50 Euro für ein zusätzliches Gigabyte Arbeitsspeicher, 2 Euro für 10 GB SSD-Speicher (VPS bei Cloud86). Diese Transparenz ist ein echter Vorteil, weil du damit rechnen kannst – und die Rechnung zeigt, dass modulares Nachrüsten teuer ist. Acht Gigabyte einzeln zugebucht kosten 60 Euro monatlich, ein Tarif mit denselben acht Gigabyte bei Hostinger 21,99 Euro zum Regulärpreis.
Die Anbieter im Vergleich
| Anbieter | vCPU-Kerne | Arbeitsspeicher | Speicher | Preisspanne | Serverstandort |
|---|---|---|---|---|---|
| IONOS | 4 bis 12 | 4 bis 24 GB | 120 bis 480 GB NVMe | Ab 5 €/Monat | Deutschland |
| Hostinger | 1 bis 8 | 4 bis 32 GB | 100 bis 400 GB NVMe | 17,99 bis 64,99 € regulär | EU wählbar |
| STRATO | 4 bis 12 | Je Tarif | 120 bis 720 GB NVMe | 3 bis 52 €/Monat | Deutschland |
| Cloud86 | 3 bis 8 | 6 bis 24 GB | SSD, modular erweiterbar | 5 bis 139 €/Monat | Niederlande, managed |
Beim Speicher fällt STRATO auf: Bis zu 720 GB NVMe sind der höchste Wert in dieser Runde, und der Einstieg beginnt bei 3 Euro monatlich. Hostinger liegt beim Arbeitsspeicher vorn mit bis zu 32 GB, verlangt dafür aber die höchsten Regulärpreise – die niedrigen Aktionspreise gelten nur bei langer Vorauszahlung. IONOS deckt die Mitte ab und bietet als einziger Anbieter hier telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr auf Deutsch, was bei einem Server mit Root-Zugang mehr wert ist als bei einem Webhosting-Paket.
Die besten VPS-Hosting-Anbieter
Sortiert nach dem Verhältnis aus Ressourcen, Preisklarheit und Support. Die Sterne stehen für die Gesamtqualität des Anbieters und sind in allen unseren Artikeln gleich vergeben.
Die Anbieter im Detail
1. IONOS – Der einzige VPS mit deutschem Telefon-Support

⭐ 4,5/5
IONOS: Die Ausstattung im DetailIONOS bietet VPS-Tarife von 4 bis 12 vCores mit 4 bis 24 GB Arbeitsspeicher und 120 bis 480 GB NVMe-Speicher (VPS bei IONOS). Der Einstieg liegt bei 5 Euro monatlich. Damit deckt der Anbieter die Mitte des Marktes ab: nicht der billigste, nicht der leistungsstärkste, aber der mit dem größten Sicherheitsnetz.
Genau darin liegt das Argument. Bei einem VPS mit Root-Zugang liegt die Administration bei dir, und wenn nach einem Update der Dienst nicht mehr startet, hilft kein Ticketsystem. IONOS ist der einzige Anbieter in diesem Vergleich mit telefonischer Erreichbarkeit rund um die Uhr auf Deutsch. Dazu kommen Rechenzentren in Deutschland, was bei einem Server mit Kundendaten die Datenschutzargumentation vereinfacht. Was IONOS nicht veröffentlicht, ist eine Zuordnung von Preis zu Tarif auf der Produktseite – die Konfiguration siehst du erst im Bestellvorgang.
- Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr auf Deutsch
- Rechenzentren in Deutschland
- Einstieg schon ab 5 Euro pro Monat
- Bis 480 GB NVMe-Speicher
- Preis-Tarif-Zuordnung nicht auf der Produktseite
- Weniger Arbeitsspeicher als bei Hostinger
- Keine Einzelpreise für Nachrüstungen ausgewiesen
2. Hostinger – Die einzige vollständig nachvollziehbare Preisliste

⭐ 4,2/5
Hostinger: Die Ausstattung im DetailHostinger ist der einzige Anbieter in diesem Vergleich, bei dem sich jeder Tarif vollständig nachvollziehen lässt: KVM 1 mit einem Kern und 4 GB RAM für regulär 17,99 Euro, KVM 2 mit zwei Kernen und 8 GB für 21,99 Euro, KVM 4 mit vier Kernen und 16 GB für 35,99 Euro und KVM 8 mit acht Kernen und 32 GB für 64,99 Euro (VPS Hosting bei Hostinger). Die Aktionspreise beginnen bei 5,49 Euro.
Aus diesen Zahlen lässt sich die entscheidende Kennziffer bilden: Pro Gigabyte Arbeitsspeicher kostet KVM 1 regulär 4,50 Euro, KVM 8 nur 2,03 Euro. Wer Leistung braucht, fährt mit dem größeren Tarif deutlich besser. Zwei Punkte zum Mitdenken: Die niedrigen Aktionspreise setzen eine lange Vorauszahlung voraus, und Telefon-Support gibt es nicht. Bei einem Server, den du selbst administrierst, ist das ein ernster Abstrich.
- Alle Tarife mit Ausstattung und Preis nachvollziehbar
- Bis 32 GB RAM und 8 Kerne
- Bestes Verhältnis pro Gigabyte im größten Tarif
- Serverstandort innerhalb der EU wählbar
- Höchste Regulärpreise im Vergleich
- Aktionspreise nur bei langer Vorauszahlung
- Kein Telefon-Support
3. STRATO – Günstigster Einstieg und der meiste Speicher

⭐ 4,1/5
STRATO: Die Ausstattung im DetailSTRATO staffelt seine Server nach 4, 6, 8 und 12 vCores und bietet dabei 120 bis 720 GB NVMe-Speicher – der höchste Speicherwert in diesem Vergleich (Linux V-Server bei STRATO). Der Anbieter wirbt ausdrücklich mit vollständigen Root-Rechten und Administrationsfreiheit. Die Preisspanne reicht von 3 bis 52 Euro monatlich.
Für wen das passt: Wenn du viel Speicher brauchst – etwa für ein Medienarchiv, Backups oder mehrere Datenbanken – bekommst du hier am meisten für dein Geld. Und der Einstieg bei 3 Euro ist der niedrigste in dieser Runde. Was STRATO auf der Produktseite nicht klar zuordnet, ist der Arbeitsspeicher je Tarif; die vCore-Zahlen und Speichergrößen sind ausgewiesen, die RAM-Angabe siehst du erst in der Tarifübersicht. Frag das ab, wenn RAM dein Kriterium ist.
- Günstigster Einstieg mit 3 Euro pro Monat
- Bis 720 GB NVMe, höchster Speicherwert
- Vollständige Root-Rechte ausdrücklich zugesagt
- Rechenzentren und Support in Deutschland
- Arbeitsspeicher je Tarif nicht klar ausgewiesen
- Keine Einzelpreise für Nachrüstungen
- Verwaltungsoberfläche wirkt altmodisch
4. Cloud86 – Managed VPS mit offenen Nachrüstpreisen

⭐ 4,0/5
Cloud86: Die Ausstattung im DetailCloud86 macht etwas, das im VPS-Markt selten ist: Der Anbieter veröffentlicht die Einzelpreise für Nachrüstungen. Ein zusätzlicher vCPU-Kern kostet 5 Euro, ein Gigabyte Arbeitsspeicher 7,50 Euro, 10 GB SSD-Speicher 2 Euro (VPS bei Cloud86). Die Tarife reichen von 3 bis 8 vCPU-Kernen mit 6 bis 24 GB Arbeitsspeicher.
Der zweite und für viele wichtigere Punkt: Cloud86 betreibt seine VPS-Tarife als Managed-Angebot. Laut Anbieter kümmert sich Cloud86 „um alle technischen Wartungsarbeiten und Software-Updates“, die Server-Überwachung läuft rund um die Uhr. Damit fällt der größte Nachteil eines VPS weg – du bekommst zugesicherte Ressourcen und Root-Leistung, ohne selbst Systemadministration betreiben zu müssen. Für alle, die mehr brauchen als Webhosting, aber niemanden im Team haben, der Linux-Server pflegt, ist das der entscheidende Unterschied. Zur Nachrüstung noch eine Rechnung: Acht Gigabyte einzeln zugebucht kosten 60 Euro monatlich, ein Tarif mit acht Gigabyte bei Hostinger 21,99 Euro zum Regulärpreis. Für kleine Sprünge lohnt die modulare Erweiterung, für größere nicht.
- Einzelpreise für Nachrüstungen offen ausgewiesen
- Managed: Wartung und Updates beim Anbieter
- Server-Überwachung rund um die Uhr
- Serverstandort innerhalb der EU
- Moderate Verlängerungspreise beim Hosting
- Nachrüstung deutlich teurer als ein größerer Tarif
- Server in den Niederlanden, nicht in Deutschland
- Kein deutschsprachiger Telefon-Support
Weitere VPS-Anbieter am Markt
Im VPS-Segment spielen mehrere Spezialisten eine Rolle, die im deutschsprachigen Raum verbreitet sind. Wir nennen sie mit ihrer Ausrichtung zur Orientierung – Ausstattung und Preise ändern sich hier häufiger als im Webhosting, prüfe sie direkt beim Anbieter.
| Anbieter | Ausrichtung | Serverstandort | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Hetzner | Cloud-Server mit Stundenpreis | Deutschland, Finnland | Entwicklern mit Linux-Erfahrung |
| Contabo | Sehr viele Ressourcen zum Tiefpreis | Deutschland, weltweit | Wer maximale Leistung pro Euro will |
| netcup | Festpreise mit starker Ausstattung | Deutschland, Österreich | Preisbewussten mit Technikkenntnis |
| OVHcloud | Breites Portfolio, EU-Infrastruktur | Frankreich, EU | Projekten mit EU-Anforderung |
| ScalaHosting | Managed VPS mit Administration | EU und USA | Wer keinen Server administrieren will |
| DigitalOcean | Entwicklerfokus, Stundenpreis, API | Weltweit, EU-Regionen | Entwicklerteams und Anwendungen |
Zwei Modelle lohnen den zweiten Blick. Bei Hetzner und DigitalOcean läuft die Abrechnung stundenweise – wer eine Instanz nur zeitweise braucht, zahlt entsprechend weniger, muss sie aber auch selbst wieder abschalten. ScalaHosting geht den umgekehrten Weg und verkauft Managed VPS: Du bekommst die Ressourcen eines VPS, ohne den Server selbst administrieren zu müssen. Das ist für alle interessant, die mehr Leistung als Webhosting brauchen, aber keine Systemadministration im Haus haben.
Brauchst du einen VPS?
- Nein, wenn du eine Website betreibst. Eine Firmenseite, ein Blog oder ein kleiner Shop laufen auf Webhosting für zwei bis sechs Euro monatlich – ohne dass du Updates, Firewall und Backups selbst verantworten musst. Ein VPS kostet dort mehr und bringt nichts.
- Ja, wenn du eigene Software brauchst. Alles, was über PHP und MySQL hinausgeht – ein Node-Dienst, eine eigene Datenbank, ein Docker-Container, ein Spieleserver – setzt Root-Zugang voraus. Das kann Webhosting nicht.
- Ja, wenn Webhosting an Grenzen stößt. Wenn die Seite bei Lastspitzen langsam wird oder du gegen CPU-Limits läufst, bekommst du beim VPS zugesicherte Ressourcen statt eines Anteils an einem geteilten System.
- Nur mit Technikkompetenz oder als Managed-Tarif. Root-Zugang heißt Verantwortung für Betriebssystem, Sicherheitsupdates, Firewall und Backups. Wer das nicht abdecken kann, braucht ein Managed-Angebot – Cloud86 übernimmt Wartung und Updates nach eigenen Angaben selbst, bei den übrigen Anbietern liegt das bei dir. Ohne beides wird der VPS nach einem Jahr zum Sicherheitsrisiko.
- Rechne den größeren Tarif durch. Pro Gigabyte Arbeitsspeicher ist der kleinste Tarif immer der teuerste. Wenn du zwischen zwei Stufen schwankst, ist die größere fast immer wirtschaftlicher – solange du die Leistung tatsächlich nutzt.
So haben wir bewertet
Ausgewertet haben wir die VPS-Produktseiten der Anbieter im September 2026, erfasst nach vCPU-Kernen, Arbeitsspeicher, Speichergröße und Speichertechnik, Preis mit Laufzeit und Regulärpreis, Serverstandort und Support-Kanälen. Die Kennziffer Preis pro Gigabyte Arbeitsspeicher haben wir selbst berechnet, und zwar nur dort, wo Ausstattung und Preis eines Tarifs beide auf der Produktseite stehen – das war ausschließlich bei Hostinger der Fall. Die Tarifnamen KVM 1 bis KVM 8 entsprechen dabei der Zahl der vCPU-Kerne, die Zuordnung der Speichergrößen folgt der aufsteigenden Reihenfolge der veröffentlichten Werte. Bei IONOS, STRATO und Cloud86 nennen wir deshalb Spannen statt Einzelwerte, und wo eine Angabe fehlt, weisen wir das aus. Sechs weitere Anbieter nennen wir mit ihrer Ausrichtung, ohne Preise. Die Sterne stehen für die Gesamtqualität des Anbieters und sind in allen unseren Artikeln gleich vergeben.
Fazit
Wer einen VPS selbst administriert und im Zweifel jemanden anrufen will, ist bei IONOS richtig – der einzige Anbieter hier mit deutschsprachigem Telefon-Support rund um die Uhr, ab 5 Euro monatlich und mit Rechenzentren in Deutschland. Braucht du vor allem Speicher, bietet STRATO mit bis zu 720 GB NVMe den höchsten Wert und mit 3 Euro den niedrigsten Einstieg. Hostinger hat die klarste Preisliste und mit 32 GB den meisten Arbeitsspeicher, verlangt dafür aber die höchsten Regulärpreise. Und wer keinen Server administrieren will, aber mehr Leistung braucht als Webhosting bietet, sollte sich Cloud86 ansehen: Der Anbieter betreibt seine VPS als Managed-Angebot und übernimmt Wartung und Updates.
Und die Rechnung, die du vor jeder Buchung machen solltest: Pro Gigabyte Arbeitsspeicher kostet der kleinste Tarif bei Hostinger 4,50 Euro, der größte nur 2,03 Euro. Modulares Nachrüsten liegt bei Cloud86 mit 7,50 Euro pro Gigabyte noch darüber. Wer Leistung braucht, kauft sie also besser gleich im passenden Tarif – und wer keine braucht, bleibt bei Webhosting für ein Zehntel des Preises.
Häufig gestellte Fragen
Beim Webhosting teilst du einen vorkonfigurierten Server und hast keinen Zugriff auf das Betriebssystem. Ein VPS gibt dir zugesicherte Ressourcen und Root-Zugang, du kannst also eigene Software installieren. Der Preis dafür ist Verantwortung: Updates, Firewall und Backups liegen bei dir.
Zwischen 3 und 65 Euro, je nach Ausstattung. STRATO beginnt bei 3 Euro, IONOS bei 5 Euro, Hostinger liegt regulär zwischen 17,99 und 64,99 Euro und Cloud86 zwischen 5 und 139 Euro. Bei Hostinger gelten die niedrigen Aktionspreise ab 5,49 Euro nur bei langer Vorauszahlung.
Für eine WordPress-Seite mit Plugins reichen 2 bis 4 GB, für einen Shop mit Datenbank 4 bis 8 GB, für mehrere Projekte auf einem Server 8 bis 16 GB. Wichtiger als der Absolutwert ist die Kennziffer pro Gigabyte: Bei Hostinger kostet ein Gigabyte im kleinsten Tarif 4,50 Euro und im größten nur 2,03 Euro.
Nur bei kleinen Sprüngen. Cloud86 weist die Einzelpreise offen aus: 5 Euro pro zusätzlichem vCPU-Kern, 7,50 Euro pro Gigabyte RAM, 2 Euro pro 10 GB SSD. Acht Gigabyte einzeln zugebucht kosten damit 60 Euro monatlich, ein Tarif mit acht Gigabyte bei Hostinger 21,99 Euro. Ab zwei bis drei Einheiten ist der Tarifwechsel günstiger.
Vollen administrativen Zugriff auf den Server. Du kannst jede Software installieren, Dienste konfigurieren und Systemeinstellungen ändern – und du bist für Sicherheitsupdates, Firewall und Backups selbst verantwortlich. STRATO wirbt ausdrücklich mit vollständigen Root-Rechten, IONOS und Hostinger bieten sie ebenfalls.
Für einen unmanaged VPS ja. Wer keinen Linux-Server administrieren kann, sollte entweder bei Webhosting bleiben oder ein Managed-Angebot wählen, bei dem der Anbieter Updates und Sicherheit übernimmt. Ein selbst betriebener Server ohne Pflege wird nach wenigen Monaten zum Sicherheitsrisiko.
Ein VPS, bei dem der Anbieter die Systemadministration übernimmt: Betriebssystem-Updates, Sicherheitsprüfungen, Überwachung. Du bekommst die Leistung eines VPS ohne die Verantwortung. Das kostet Aufpreis und ist der richtige Weg, wenn du mehr Ressourcen brauchst als Webhosting bietet, aber keine Systemadministration im Haus hast.
Ja, in denselben zwei Punkten wie beim Webhosting. Ladezeit: Ein Server in Deutschland antwortet deutschen Besuchern schneller als einer in Übersee. Datenschutz: Liegen auf dem Server Kundendaten, ist ein Standort in Deutschland oder der EU gegenüber Auftraggebern erheblich leichter zu begründen. IONOS und STRATO hosten in Deutschland.
Technisch beliebig viele, praktisch begrenzt durch Arbeitsspeicher und Prozessorkerne. Als Richtwert: Mit 4 GB RAM betreibst du komfortabel zwei bis vier WordPress-Seiten mit moderatem Verkehr, mit 8 GB entsprechend mehr. Jede Installation braucht außerdem eine eigene Datenbank.
In der Regel ja, und bei den meisten Anbietern innerhalb weniger Minuten – die Ressourcen werden erhöht, die Daten bleiben. Prüfe vor der Buchung, ob der Wechsel im Kundenkonto möglich ist oder einen Neuaufbau erfordert. Bei Anbietern mit modularer Erweiterung wie Cloud86 kannst du auch einzelne Ressourcen zubuchen, was aber teurer ist.
