Website mit eigener Domain erstellen: Die 10 besten Anbieter in 2026

Website mit eigener Domain erstellen

„Domain im ersten Jahr gratis“ steht bei fast jedem Anbieter. Was im zweiten Jahr passiert, steht nirgends – und genau da liegen die Unterschiede.

Eine eigene Adresse wie meinbetrieb.de ist der Punkt, an dem eine Website professionell wird. Technisch ist das kein Aufwand: Bei den meisten Baukästen wählst du die Domain im Bestellvorgang aus und bist fertig. Interessant wird es bei drei Fragen, die im Bestellvorgang nicht auftauchen: Was kostet die Domain ab dem zweiten Jahr? Bist du im Register überhaupt als Inhaber eingetragen? Und was passiert mit der Adresse, wenn du den Anbieter wechselst? Wir haben neun Anbieter danach verglichen – und erklären, wie der Umzug einer .de-Domain funktioniert.

Was die Domain wirklich kostet – Jahr eins und danach

Fast überall ist die Domain im ersten Jahr im Tarif enthalten. Danach trennen sich zwei Modelle: Bei den Hosting-Anbietern bleibt sie Teil des Pakets, bei den Baukästen wird sie separat berechnet.

AnbieterDomain im 1. JahrAb dem 2. JahrVerhältnis zum TarifTarifpreis
WixGratis ab LightSeparat, je nach EndungAn den Tarif gebunden9 €/Monat jährlich
IONOSIm Paket enthaltenKein separater Preis ausgewiesenTeil des Hosting-Vertrags6 €/Monat + 10 € Einrichtung
JimdoAb Start enthaltenNicht separat ausgewiesenAn den Tarif gebunden9 €/Monat jährlich
HostingerGratisSeparat berechnetAn den Tarif gebunden2,99 €/Monat netto (48 Mon.)
STRATOIm Paket enthaltenKein separater Preis ausgewiesenTeil des Hosting-Vertrags5 €/Monat inkl. MwSt.
SquarespaceGratis im 1. JahrSeparat berechnetAn den Tarif gebunden12 €/Monat netto jährlich
United Domains.de für 5 €19 €/Jahr für .deEigenständig, ohne HostingKein Tarif nötig
WebadorAb Lite kostenlos20 €/JahrAn den Tarif gebunden6,55 €/Monat inkl. MwSt.
SITE123Gratis ab PremiumRund 16 $/JahrAn den Tarif gebundenca. 12,80 €/Monat jährlich

Der Unterschied klingt klein, ist über drei Jahre aber deutlich. Ein Beispiel: Bei United Domains registrierst du deine .de-Domain für 5 Euro im ersten Jahr und zahlst danach 19 Euro jährlich (Preisliste bei United Domains). Über drei Jahre sind das 43 Euro – für eine Adresse, die dir gehört und die unabhängig von jedem Website-Vertrag läuft. Bei einem Baukasten mit im Tarif enthaltener Domain zahlst du dafür nichts extra, hast aber eine Adresse, die mit dem Abo verknüpft ist.

Wem gehört deine Domain?

Das ist der Punkt, den kein Bestellvorgang erklärt und der später am meisten Ärger macht. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen zwei Rollen: Der Domaininhaber ist die Person oder Firma, die im Register eingetragen ist. Der Provider ist der Anbieter, über den die Domain verwaltet wird. Beides kann, muss aber nicht dieselbe Partei sein – und genau hier lohnt der Blick.

  • Prüfe direkt nach der Bestellung, wer als Inhaber eingetragen ist. Bei .de-Domains führt DENIC das Register. Steht dort dein Name oder der deiner Firma, ist alles in Ordnung. Steht dort der Anbieter, hast du die Domain nur gemietet.
  • Der Umzug läuft über den AuthInfo-Code. Ein Providerwechsel beginnt damit, dass der Domaininhaber beim bisherigen Anbieter einen AuthInfo anfordert. Erst wenn dieser Code hinterlegt ist und du ihn erhalten hast, kann der neue Anbieter die Domain übernehmen – und der Wechsel muss vom tatsächlichen Inhaber ausgehen, nicht von einem Dritten (DENIC, FAQs für Domaininhaber).
  • Plane beim Wechsel eine Übergangszeit ein. DENIC empfiehlt, den Zeitraum so zu legen, dass du über beide Anbieter erreichbar bist. Wer die alte Seite abschaltet, bevor die neue läuft, ist für einige Stunden offline.
  • Kündige nie das Hosting, solange die Domain daran hängt. Ist die Domain Teil des Tarifs, endet mit dem Vertrag auch die Verwaltung. Der richtige Ablauf: erst die Domain umziehen, dann den alten Vertrag beenden.
Praktische Empfehlung Wenn du dir vorstellen kannst, den Anbieter irgendwann zu wechseln, registriere die Domain getrennt vom Baukasten – etwa bei einem reinen Domain-Anbieter – und verbinde sie per DNS mit deiner Website. Das kostet rund 19 Euro im Jahr extra, macht die Adresse aber unabhängig von jedem Website-Vertrag. Wer sicher weiß, dass er beim Anbieter bleibt, spart sich das und nimmt die Domain aus dem Paket.

Die besten Anbieter für Website mit eigener Domain

1. Wix: Domain ab dem ersten Bezahltarif
Domain im ersten Jahr gratis ab Light, danach separat. Free-Tarif zum Testen, Light ab 9 Euro pro Monat jährlich.
2. IONOS: Domain und SSL im Hosting-Vertrag
Kostenlose Domain und SSL-Flat laut Anbieter inklusive, Telefon-Support rund um die Uhr. Standard 6 Euro pro Monat, zzgl. 10 Euro Einrichtung.
3. Jimdo: Domain ab Start, Preis bleibt stabil
Play-Tarif dauerhaft kostenlos, eigene Domain ab Start. 9 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung, kein Preissprung.
4. Hostinger: Günstigster Einstieg mit Gratis-Domain
Domain im ersten Jahr gratis. Premium 2,99 Euro pro Monat netto bei 48 Monaten, Verlängerung 9,99 Euro.
5. STRATO: Domain und SSL zum Bruttopreis
Domain im Paket, Server in Deutschland. Starter 5 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer im Jahresvertrag, zzgl. 10 Euro Einrichtung.
6. Squarespace: Domain gratis, Vorlagen auf Agenturniveau
Domain im ersten Jahr inklusive. Basic 12 Euro pro Monat netto bei jährlicher Zahlung, monatlich 17 Euro.
7. United Domains: Die Domain unabhängig vom Baukasten
.de für 5 Euro im ersten Jahr, danach 19 Euro jährlich inklusive Mehrwertsteuer. Kein Hosting-Vertrag nötig.
8. Webador: Domain ab Lite, Verlängerung transparent
Domain im ersten Jahr kostenlos, danach 20 Euro jährlich. Lite ab 6,55 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer.
9. SITE123: Domain erst im Premium-Tarif
Free-Tarif mit Anbieter-Subdomain, eigene Domain ab Premium. Rund 12,80 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung.

Die Anbieter im Detail

1. Wix – Domain und Baukasten, aber trennbar

Der Wix-Editor mit Domain-Einstellungen

4,7/5 – Beste Gesamtlösung, Domain flexibel handhabbar

Wix LogoWix: Domain im Detail
Domain im 1. Jahr
Gratis ab Light-Tarif
Ab dem 2. Jahr
Separat, je nach Endung
Externe Domain verbinden
Möglich, per DNS
Im Free-Tarif
Nur Wix-Subdomain
Tarifpreis
Light ab 9 €/Monat jährlich

Bei Wix hast du beide Wege offen: Du kannst die Domain im Bestellvorgang mitnehmen – im ersten Jahr ist sie ab dem Light-Tarif kostenlos – oder eine bereits vorhandene Domain von einem anderen Anbieter verbinden. Diese Trennbarkeit ist der eigentliche Vorteil, wenn du langfristig denkst: Die Adresse bleibt bei deinem Domain-Anbieter, die Website liegt bei Wix, und ein Wechsel des einen berührt das andere nicht.

Der Light-Tarif kostet 9 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung, der shopfähige Core-Tarif 17 Euro (Preisübersicht bei Wix). Im Free-Tarif läuft die Seite auf einer Wix-Subdomain, eine eigene Adresse ist dort nicht möglich. Ein Punkt vor dem Start: Nach der Veröffentlichung lässt sich die Vorlage nicht mehr tauschen.

Stärken
  • Externe Domain lässt sich problemlos verbinden
  • Domain im ersten Jahr gratis ab Light
  • Free-Tarif zum Ausprobieren
  • Preis bleibt nach dem ersten Jahr stabil
Schwächen
  • Domain ab dem zweiten Jahr separat berechnet
  • Im Free-Tarif keine eigene Adresse
  • Vorlagenwechsel nach Veröffentlichung unmöglich
Wix: Domain mitnehmen oder verbinden
Domain im ersten Jahr gratis ab Light, externe Domains lassen sich per DNS anbinden. Light ab 9 Euro pro Monat.

2. IONOS – Domain, Hosting und ein Ansprechpartner

Die IONOS-Verwaltung mit Domain-Übersicht

4,5/5 – Domain bleibt im Paket, Support am Telefon

IONOS LogoIONOS: Domain im Detail
Domain im 1. Jahr
Im Hosting-Paket enthalten
Ab dem 2. Jahr
Kein Aufpreis ausgewiesen
Externe Domain verbinden
Möglich
Support
Telefon rund um die Uhr, deutschsprachig
Tarifpreis
Standard 6 €/Monat, zzgl. 10 € Einrichtung

IONOS ist der klassische Weg: Domain, Hosting, SSL und Baukasten laufen über einen Vertrag. Der Anbieter wirbt mit „kostenlose Domain und SSL-Flat inklusive“ – anders als bei den Baukästen ohne Befristung auf das erste Jahr (Webhosting bei IONOS). Ein separater Verlängerungspreis für die Domain ist nicht ausgewiesen. Für Selbstständige, die eine Rechnung statt drei wollen, ist das der bequemste Aufbau.

Der zweite Grund ist der Support: telefonisch rund um die Uhr, auf Deutsch, mit persönlichem Ansprechpartner. Wer schon einmal nachts festgestellt hat, dass eine Domain nicht auflöst, weiß, was das wert ist. Standard liegt bei 6 Euro im Monat, Plus bei 11 Euro, hinzu kommen einmalig 10 Euro für die Einrichtung. Aktionen senken Plus zeitweise auf 1 Euro monatlich für zwölf Monate – danach greift der reguläre Preis.

Stärken
  • Domain und SSL-Flat laut Anbieter inklusive, unbefristet
  • Telefon-Support rund um die Uhr auf Deutsch
  • Rechenzentren in Deutschland
  • SSL in jedem Tarif enthalten
Schwächen
  • 10 Euro Einrichtungsgebühr
  • Domain an den Hosting-Vertrag gekoppelt
  • Preissprung nach dem Aktionsjahr
IONOS: Alles in einem Vertrag
Domain, SSL und Hosting im Paket, Telefon-Support rund um die Uhr. Standard 6 Euro pro Monat, zzgl. 10 Euro Einrichtung.

3. Jimdo – Domain ab Start, ohne Preissprung

Der Jimdo-Baukasten im Bearbeitungsmodus

4,3/5 – Verlässlich kalkulierbar, deutscher Anbieter

Jimdo LogoJimdo: Domain im Detail
Domain im 1. Jahr
Ab Start-Tarif enthalten
Ab dem 2. Jahr
Kein separater Preis ausgewiesen
Im Free-Tarif
Nur name.jimdosite.com
Support
Deutschsprachig, Anbieter aus Hamburg
Tarifpreis
Play 0 €, Start ab 9 €/Monat jährlich

Jimdo hat die ruhigste Tarifkalkulation: Start kostet 9 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung, kein Aktionsende, keine Einrichtungsgebühr, die Domain ist enthalten (Preise bei Jimdo). Einen Verlängerungspreis für die Domain ab dem zweiten Jahr weist Jimdo nicht aus – frag das vor dem Abschluss beim Support nach, andere Anbieter berechnen an dieser Stelle 13 bis 20 Euro jährlich.

Der kostenlose Play-Tarif bleibt dauerhaft nutzbar, läuft aber auf einer Adresse im Format name.jimdosite.com – für einen geschäftlichen Auftritt keine Option. Der Weg zur eigenen Domain führt also über Start. Die Grenzen zeigen sich, wenn das Projekt wächst: Für einen ernsthaften Shop oder viele Unterseiten wird es eng.

Stärken
  • Keine Einrichtungsgebühr, kein Aktionsende beim Tarif
  • Domain im Tarif enthalten
  • Support und Anbieter aus Deutschland
  • Dauerhaft kostenloser Tarif zum Testen
Schwächen
  • Domain-Verlängerung nicht öffentlich ausgewiesen
  • Funktionsumfang für wachsende Projekte begrenzt
  • Kleine Vorlagenauswahl
Jimdo: Domain enthalten, Preis stabil
Play-Tarif dauerhaft kostenlos, eigene Domain ab Start für 9 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung.

4. Hostinger – Gratis-Domain zum niedrigsten Preis, mit Bindung

Die Hostinger-Verwaltung mit Domain-Bereich

4,2/5 – Der günstigste Weg zur eigenen Adresse

Hostinger LogoHostinger: Domain im Detail
Domain im 1. Jahr
Gratis
Ab dem 2. Jahr
Separat berechnet
Bindung
48 Monate Vorauszahlung für den Bestpreis
Verlängerung
9,99 €/Monat
Tarifpreis
2,99 €/Monat netto bei 48 Monaten

Rein auf den Preis gerechnet ist Hostinger der günstigste Weg zu Website plus eigener Domain: 2,99 Euro netto im Monat, Domain im ersten Jahr gratis (Hostinger Website Builder). Brutto sind das rund 3,56 Euro, und der Preis gilt nur bei Vorauszahlung über 48 Monate – gut 143 Euro auf einen Schlag.

Die Rechnung dreht sich bei der Verlängerung: Premium springt dann auf 9,99 Euro monatlich, und die Domain wird separat berechnet. Über sechs Jahre ist Hostinger damit nicht mehr der günstigste Anbieter. Für ein Projekt, bei dem du sicher weißt, dass es vier Jahre läuft, bleibt es das beste Angebot – bei Unsicherheit sind Jimdo oder STRATO die ruhigere Wahl.

Stärken
  • Niedrigster Einstiegspreis mit Gratis-Domain
  • KI-Assistent für den schnellen Aufbau
  • Schnelle Server mit weltweitem Netz
Schwächen
  • Bestpreis nur bei 48 Monaten Vorauszahlung
  • Verlängerung mehr als verdreifacht den Preis
  • Domain ab dem zweiten Jahr separat
Hostinger: Domain im ersten Jahr gratis
Premium 2,99 Euro pro Monat netto bei 48 Monaten Vorauszahlung, Verlängerung 9,99 Euro pro Monat.

5. STRATO – Bruttopreise und deutsche Rechenzentren

Der STRATO Homepage-Baukasten in der Bearbeitung

4,1/5 – Ehrlich gerechnet, wenn man auf Brutto achtet

STRATO LogoSTRATO: Domain im Detail
Domain im 1. Jahr
Im Paket enthalten
Ab dem 2. Jahr
Kein Aufpreis ausgewiesen
Preisangabe
Inklusive Mehrwertsteuer
Serverstandort
Deutschland
Tarifpreis
Starter 5 €/Monat im Jahresvertrag

STRATO ist der einzige Anbieter in dieser Runde neben Webador, der seine Preise inklusive Mehrwertsteuer ausweist. Beim Vergleich mit Hostinger sieht die Lücke zwischen 2,99 und 5 Euro deshalb größer aus, als sie ist: netto gerechnet liegen die 5 Euro bei rund 4,20 Euro. Domain und SSL sind enthalten, die Server stehen in Deutschland (Tarife bei STRATO).

Beim Preis lohnt der zweite Blick: Die 5 Euro für Starter und 9 Euro für Basic gelten nur im Zwölf-Monats-Vertrag. Monatlich kündbar kostet Starter 6 und Basic 10 Euro, plus einmalig 10 Euro Einrichtung. Zeitweise gibt es Basic in einer Aktion für einen Euro im Monat über zwölf Monate. Eine Staging-Umgebung bewirbt STRATO nicht.

Stärken
  • Preise inklusive Mehrwertsteuer ausgewiesen
  • Domain und SSL im Paket, ohne Jahresbefristung
  • Rechenzentren und Support in Deutschland
Schwächen
  • 10 Euro Einrichtungsgebühr
  • Bestpreis nur mit Zwölf-Monats-Bindung
  • Editor weniger modern als bei Wix
STRATO: Domain und SSL im Paket
Starter 5 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer im Jahresvertrag, Server in Deutschland, zzgl. 10 Euro Einrichtung.

6. Squarespace – Domain gratis, wenn das Design entscheidet

Der Squarespace-Editor mit Abschnittsvorlagen

3,9/5 – Teurer, aber optisch die beste Basis

Squarespace LogoSquarespace: Domain im Detail
Domain im 1. Jahr
Gratis
Ab dem 2. Jahr
Separat berechnet
Preisangabe
Netto, zzgl. Mehrwertsteuer
Testphase
14 Tage ohne Kreditkarte
Tarifpreis
Basic 12 €/Monat netto jährlich

Squarespace ist in dieser Liste der teuerste Anbieter und trotzdem für eine Gruppe die richtige Wahl: für alle, bei denen der Auftritt Teil des Verkaufsarguments ist. Die Vorlagen bewegen sich auf Agenturniveau, und der abschnittsbasierte Editor verhindert, dass du sie kaputt gestaltest. Die Domain ist im ersten Jahr enthalten, danach wird sie separat berechnet.

Basic kostet 12 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung, zuzüglich Mehrwertsteuer; bei monatlicher Zahlung 17 Euro (Preise bei Squarespace). Ein dauerhaft kostenloser Tarif fehlt, immerhin gibt es 14 Tage zum Testen ohne Kreditkarte. Der Haken: Die Vorlagen tragen nur mit guten Bildern – mit Handyfotos aus schlechtem Licht verschenkst du den Vorteil.

Stärken
  • Beste Vorlagenqualität im Vergleich
  • Domain im ersten Jahr enthalten
  • 14 Tage testen ohne Zahlungsdaten
Schwächen
  • Teuerster Tarif in dieser Liste
  • Preise netto, Brutto liegt rund 19 % höher
  • Wirkt nur mit hochwertigen eigenen Bildern
Squarespace: Domain plus Agenturdesign
Domain im ersten Jahr inklusive. Basic 12 Euro pro Monat netto bei jährlicher Zahlung, monatlich 17 Euro.

7. United Domains – Wenn die Adresse unabhängig bleiben soll

Die Domain-Verwaltung von United Domains

3,8/5 – Kein Baukasten, aber die saubere Lösung für die Adresse

United Domains LogoUnited Domains: Domain im Detail
.de im 1. Jahr
5 € inkl. MwSt.
.de ab dem 2. Jahr
19 €/Jahr
.com
12 € im 1. Jahr, danach 27 €/Jahr
Website
Kein eigener Baukasten
Passt zu
Wer den Anbieter wechseln könnte

United Domains baut keine Websites, sondern verwaltet nur die Adresse – und genau das ist hier der Punkt. Wenn du damit rechnest, den Baukasten irgendwann zu wechseln, registrierst du die Domain hier und verbindest sie per DNS mit deiner Website. Ein Wechsel des Website-Anbieters berührt die Adresse dann nicht, und du bist im Register als Inhaber eingetragen.

Die .de-Domain kostet 5 Euro im ersten Jahr und danach 19 Euro jährlich, jeweils inklusive Mehrwertsteuer; .com liegt bei 12 Euro im ersten Jahr und 27 Euro danach (Preisliste bei United Domains). Das ist teurer als eine Domain, die im Hosting-Paket steckt – dafür bezahlst du Unabhängigkeit. Für ein Projekt, das nur ein Jahr läuft, ist das überflüssig; für einen Betrieb, der seine Adresse in zehn Jahren noch braucht, ist es die richtige Reihenfolge.

Stärken
  • Domain unabhängig von jedem Website-Vertrag
  • Sehr große Auswahl an Endungen
  • Preise inklusive Mehrwertsteuer
Schwächen
  • Kein Baukasten, Website muss separat entstehen
  • Deutlicher Preissprung nach dem ersten Jahr
  • DNS-Verknüpfung ist ein zusätzlicher Schritt
United Domains: Adresse unabhängig sichern
.de für 5 Euro im ersten Jahr, danach 19 Euro jährlich inklusive Mehrwertsteuer. Kein Hosting-Vertrag nötig.

8. Webador – Domain schon im günstigsten Bezahltarif

Die Bearbeitungsoberfläche von Webador

3,7/5 – Der günstigste Weg zur eigenen Adresse ohne Bindung

Webador LogoWebador: Domain im Detail
Domain im 1. Jahr
Ab Lite kostenlos
Ab dem 2. Jahr
20 €/Jahr laut Anbieter
Preisangabe
Inklusive Mehrwertsteuer
Bindung
Auch monatlich buchbar
Tarifpreis
Lite 6,55 €/Monat jährlich

Webador nennt die Zahl, die andere verschweigen: Die Domain ist ab dem Lite-Tarif im ersten Jahr kostenlos und kostet danach 20 Euro pro Jahr – das steht so auf der Preisseite (Preise bei Webador). Diese Offenheit ist selten und rechnet sich fair: Lite kostet 6,55 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung inklusive Mehrwertsteuer, ohne Einrichtungsgebühr und ohne Mehrjahresbindung. Bei monatlicher Zahlung sind es 8,33 Euro, in den ersten drei Monaten mit 50 % Nachlass.

Der Baukasten selbst ist schlicht, und das ist hier ein Argument: Die Oberfläche ist so aufgeräumt, dass auch eine Kollegin ohne Einweisung Öffnungszeiten ändern kann. Für Vereine mit wechselndem Vorstand ist das mehr wert als Gestaltungsfreiheit. Wer skalieren will, stößt allerdings an Grenzen – die Vorlagenauswahl ist klein, der Shop nur für wenige Artikel gedacht.

Stärken
  • Domain im ersten Jahr kostenlos, Verlängerung offen ausgewiesen
  • Preise inklusive Mehrwertsteuer, monatlich buchbar
  • Keine Einrichtungsgebühr, keine lange Bindung
Schwächen
  • Kleine Vorlagenauswahl
  • Shop nur für wenige Artikel geeignet
  • Domain ab dem zweiten Jahr mit 20 Euro jährlich
Webador: Verlängerungspreis offen ausgewiesen
Domain im ersten Jahr kostenlos, danach 20 Euro jährlich. Lite ab 6,55 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer.

9. SITE123 – Eigene Domain erst im Premium-Tarif

Der geführte Einrichtungsprozess von SITE123

3,2/5 – Schneller Start, teurer Weg zur eigenen Adresse

SITE123 LogoSITE123: Domain im Detail
Domain im 1. Jahr
Gratis ab Premium
Ab dem 2. Jahr
Rund 16 $/Jahr
Im Free-Tarif
Zugewiesene Subdomain, nicht wählbar
Besonderheit
Laufzeit wird im Voraus bezahlt
Tarifpreis
Premium ab rund 12,80 €/Monat jährlich

SITE123 bringt dich schneller online als jeder andere Anbieter hier – geführter Ablauf, drei Schritte, fertig. Der Weg zur eigenen Domain ist allerdings der teuerste: Sie ist erst ab dem Premium-Tarif für rund 12,80 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung enthalten, danach fallen laut Anbieterangaben rund 16 Dollar jährlich für die Verlängerung an. Im Free-Tarif bekommst du eine zugewiesene Subdomain, die du nicht wählen kannst.

Zwei Punkte stehen im Kleingedruckten. SITE123 kassiert die komplette Laufzeit vorab, bei mehreren Jahren also den gesamten Betrag, und erstattet nur in den ersten 14 Tagen. Auch im Bezahltarif bleibt der SITE123-Hinweis im Fußbereich der Seite stehen. Als Gratis-Start taugt SITE123, als Dauerlösung mit eigener Domain gibt es günstigere Wege.

Stärken
  • Schnellster geführter Aufbau im Vergleich
  • Free-Tarif ohne Kreditkarte zum Testen
  • Rund-um-die-Uhr-Chat auch im Free-Tarif
Schwächen
  • Teuerster Weg zur eigenen Domain
  • Laufzeit im Voraus zu zahlen
  • Anbieterzeichen bleibt im Fußbereich
SITE123: Geführter Aufbau ohne Vorkenntnisse
Free-Tarif mit Anbieter-Subdomain, eigene Domain ab Premium für rund 12,80 Euro pro Monat jährlich.

Welcher Weg passt zu dir?

  • Du willst die Adresse unabhängig halten: Domain bei United Domains registrieren, Website bei Wix bauen und beides per DNS verbinden. Kostet rund 19 Euro im Jahr extra und macht dich unabhängig von jedem Website-Vertrag.
  • Du willst eine Rechnung statt drei: IONOS oder STRATO. Domain, Hosting und SSL laufen über einen Vertrag, und die Adresse bleibt auch im zweiten Jahr im Paket.
  • Du willst nichts vorausbezahlen und keine Einrichtungsgebühr: Jimdo oder Webador. Beide ohne Aktionsfalle beim Tarif – bei Webador kommen ab dem zweiten Jahr 20 Euro für die Domain dazu.
  • Dein Budget ist knapp und das Projekt läuft sicher mehrere Jahre: Hostinger. Günstigster Einstieg mit Gratis-Domain, dafür 48 Monate Vorauszahlung.
  • Der Auftritt ist Teil deines Verkaufsarguments: Squarespace. Teurer, aber die Vorlagen rechtfertigen es – vorausgesetzt, du hast gute Bilder.

So haben wir bewertet

Grundlage sind die offiziellen Tarif- und Preisseiten der Anbieter, Stand September 2026, ausgewertet nach Zahlungsweise, Laufzeit, Mehrwertsteuerausweis, Einrichtungsgebühren und Verlängerungspreis. Bei der Domain haben wir getrennt erfasst, was im ersten Jahr enthalten ist und was ab dem zweiten Jahr anfällt – dieser Unterschied entscheidet über die Gesamtkosten. Die Angaben zum Providerwechsel und zur Inhaberschaft stammen von DENIC als Registrierungsstelle für .de-Domains. Die Sternbewertung bezieht sich auf die Gesamtqualität und ist über unsere Artikel hinweg einheitlich. Weil Preise und Aktionen häufig wechseln, lohnt vor dem Abschluss ein Blick auf den aktuellen Stand.

Fazit

Für die meisten ist der einfachste Weg der richtige: Domain im Tarif mitnehmen, fertig. Wix bietet dabei die beste Kombination aus Gestaltungsfreiheit und Flexibilität, IONOS und STRATO das bequemste Rundum-Paket mit deutschen Servern, Jimdo und Webador die ruhigste Tarifkalkulation ohne Einrichtungsgebühr.

Eine Sache lohnt aber unabhängig vom Anbieter: Prüfe nach der Bestellung, ob du im Register als Inhaber eingetragen bist, und notiere dir, wie du an den AuthInfo-Code kommst. Wer das nicht getan hat, merkt es erst beim Wechsel – und dann ist es unangenehm. Wenn du dir einen Anbieterwechsel vorstellen kannst, registriere die Domain von Anfang an getrennt. Die 19 Euro im Jahr sind gut angelegt.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine eigene Domain im Jahr?

Eine .de-Domain liegt bei einem reinen Domain-Anbieter bei rund 5 Euro im ersten Jahr und 19 Euro danach, eine .com bei 12 und dann 27 Euro. Steckt die Domain im Hosting-Tarif, zahlst du nichts extra – dafür ist sie an den Vertrag gebunden. Bei Baukästen wie Wix, Hostinger, Squarespace, Webador und SITE123 ist sie im ersten Jahr enthalten und wird danach separat berechnet – Webador nennt dafür 20 Euro pro Jahr.

Gehört mir die Domain, die im Tarif enthalten ist?

Das hängt davon ab, wer im Register als Domaininhaber eingetragen ist. Bei .de-Domains führt DENIC dieses Register. Steht dort dein Name oder der deiner Firma, gehört die Domain dir und du kannst sie mitnehmen. Steht dort der Anbieter, hast du sie nur genutzt. Prüfe das direkt nach der Bestellung, nicht erst beim Wechsel.

Wie ziehe ich meine Domain zu einem anderen Anbieter um?

Über den AuthInfo-Code. Du forderst ihn beim bisherigen Anbieter an, erhältst ihn und gibst ihn beim neuen Anbieter ein – erst dann kann der Wechsel starten. Wichtig: Der Providerwechsel muss vom tatsächlichen Domaininhaber ausgehen, nicht von einem Dritten. Plane einen Zeitraum ein, in dem du über beide Anbieter erreichbar bist.

Soll ich die Domain beim Baukasten oder getrennt registrieren?

Getrennt, wenn du dir einen Anbieterwechsel vorstellen kannst. Die Domain bleibt dann unabhängig von jedem Website-Vertrag und du verbindest sie per DNS mit der Website. Das kostet rund 19 Euro im Jahr extra. Wer sicher beim Anbieter bleibt, nimmt die Domain aus dem Paket und spart sich den Posten.

Kann ich eine Domain im kostenlosen Tarif nutzen?

Nein, bei keinem Anbieter. Im Free-Tarif bekommst du immer eine Subdomain des Anbieters, etwa name.jimdosite.com oder eine Adresse bei Wix. Bei SITE123 wird die Subdomain sogar zugewiesen und ist nicht wählbar. Eine eigene Adresse setzt überall einen Bezahltarif voraus.

.de oder .com – was soll ich nehmen?

Für einen Betrieb mit deutscher Kundschaft .de. Die Endung signalisiert Standort und Zuständigkeit, und sie ist mit rund 19 Euro im Jahr günstiger als .com mit 27 Euro. Wer international arbeitet oder eine Marke schützen will, sichert beide und leitet eine auf die andere weiter.

Wie lange dauert es, bis die Domain funktioniert?

Bei einer Neuregistrierung meist wenige Minuten bis einige Stunden, bis die Adresse weltweit erreichbar ist. Bei einem Umzug von einem anderen Anbieter dauert es länger, weil der AuthInfo-Vorgang und die Umstellung der Namensserver zusammenkommen. Rechne mit bis zu 48 Stunden und schalte die alte Seite in dieser Zeit nicht ab.

Was passiert mit meiner Domain, wenn ich das Hosting kündige?

Wenn die Domain Teil des Tarifs ist, endet mit dem Vertrag auch ihre Verwaltung. Der richtige Ablauf ist deshalb: erst die Domain zu einem neuen Anbieter umziehen, dann den alten Vertrag beenden. Wer zuerst kündigt, riskiert, dass die Adresse frei wird und jemand anderes sie registriert.

Brauche ich für jede Sprache eine eigene Domain?

Nein. Mehrsprachige Seiten laufen üblicherweise unter einer Domain mit Unterverzeichnissen wie /de und /en. Eigene Länderdomains lohnen erst, wenn du in einem Markt eigenständig auftreten willst – dann aber mit eigenständigen Inhalten, nicht mit Übersetzungen derselben Seite.

Was kostet Website plus Domain zusammen im ersten Jahr?

Am günstigsten ist Hostinger mit rund 43 Euro brutto für zwölf Monate plus Gratis-Domain, allerdings nur bei Vorauszahlung über 48 Monate. Ohne lange Bindung liegen STRATO bei 70 Euro inklusive Domain und Einrichtung, Webador bei 79 Euro und Jimdo sowie Wix bei je 108 Euro. Squarespace ist mit rund 171 Euro brutto der teuerste Weg.