„Domain im ersten Jahr gratis“ steht bei fast jedem Anbieter. Was im zweiten Jahr passiert, steht nirgends – und genau da liegen die Unterschiede.
Eine eigene Adresse wie meinbetrieb.de ist der Punkt, an dem eine Website professionell wird. Technisch ist das kein Aufwand: Bei den meisten Baukästen wählst du die Domain im Bestellvorgang aus und bist fertig. Interessant wird es bei drei Fragen, die im Bestellvorgang nicht auftauchen: Was kostet die Domain ab dem zweiten Jahr? Bist du im Register überhaupt als Inhaber eingetragen? Und was passiert mit der Adresse, wenn du den Anbieter wechselst? Wir haben neun Anbieter danach verglichen – und erklären, wie der Umzug einer .de-Domain funktioniert.
Was die Domain wirklich kostet – Jahr eins und danach
Fast überall ist die Domain im ersten Jahr im Tarif enthalten. Danach trennen sich zwei Modelle: Bei den Hosting-Anbietern bleibt sie Teil des Pakets, bei den Baukästen wird sie separat berechnet.
| Anbieter | Domain im 1. Jahr | Ab dem 2. Jahr | Verhältnis zum Tarif | Tarifpreis |
|---|---|---|---|---|
| Wix | Gratis ab Light | Separat, je nach Endung | An den Tarif gebunden | 9 €/Monat jährlich |
| IONOS | Im Paket enthalten | Kein separater Preis ausgewiesen | Teil des Hosting-Vertrags | 6 €/Monat + 10 € Einrichtung |
| Jimdo | Ab Start enthalten | Nicht separat ausgewiesen | An den Tarif gebunden | 9 €/Monat jährlich |
| Hostinger | Gratis | Separat berechnet | An den Tarif gebunden | 2,99 €/Monat netto (48 Mon.) |
| STRATO | Im Paket enthalten | Kein separater Preis ausgewiesen | Teil des Hosting-Vertrags | 5 €/Monat inkl. MwSt. |
| Squarespace | Gratis im 1. Jahr | Separat berechnet | An den Tarif gebunden | 12 €/Monat netto jährlich |
| United Domains | .de für 5 € | 19 €/Jahr für .de | Eigenständig, ohne Hosting | Kein Tarif nötig |
| Webador | Ab Lite kostenlos | 20 €/Jahr | An den Tarif gebunden | 6,55 €/Monat inkl. MwSt. |
| SITE123 | Gratis ab Premium | Rund 16 $/Jahr | An den Tarif gebunden | ca. 12,80 €/Monat jährlich |
Der Unterschied klingt klein, ist über drei Jahre aber deutlich. Ein Beispiel: Bei United Domains registrierst du deine .de-Domain für 5 Euro im ersten Jahr und zahlst danach 19 Euro jährlich (Preisliste bei United Domains). Über drei Jahre sind das 43 Euro – für eine Adresse, die dir gehört und die unabhängig von jedem Website-Vertrag läuft. Bei einem Baukasten mit im Tarif enthaltener Domain zahlst du dafür nichts extra, hast aber eine Adresse, die mit dem Abo verknüpft ist.
Wem gehört deine Domain?
Das ist der Punkt, den kein Bestellvorgang erklärt und der später am meisten Ärger macht. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen zwei Rollen: Der Domaininhaber ist die Person oder Firma, die im Register eingetragen ist. Der Provider ist der Anbieter, über den die Domain verwaltet wird. Beides kann, muss aber nicht dieselbe Partei sein – und genau hier lohnt der Blick.
- Prüfe direkt nach der Bestellung, wer als Inhaber eingetragen ist. Bei .de-Domains führt DENIC das Register. Steht dort dein Name oder der deiner Firma, ist alles in Ordnung. Steht dort der Anbieter, hast du die Domain nur gemietet.
- Der Umzug läuft über den AuthInfo-Code. Ein Providerwechsel beginnt damit, dass der Domaininhaber beim bisherigen Anbieter einen AuthInfo anfordert. Erst wenn dieser Code hinterlegt ist und du ihn erhalten hast, kann der neue Anbieter die Domain übernehmen – und der Wechsel muss vom tatsächlichen Inhaber ausgehen, nicht von einem Dritten (DENIC, FAQs für Domaininhaber).
- Plane beim Wechsel eine Übergangszeit ein. DENIC empfiehlt, den Zeitraum so zu legen, dass du über beide Anbieter erreichbar bist. Wer die alte Seite abschaltet, bevor die neue läuft, ist für einige Stunden offline.
- Kündige nie das Hosting, solange die Domain daran hängt. Ist die Domain Teil des Tarifs, endet mit dem Vertrag auch die Verwaltung. Der richtige Ablauf: erst die Domain umziehen, dann den alten Vertrag beenden.
Die besten Anbieter für Website mit eigener Domain
Die Anbieter im Detail
1. Wix – Domain und Baukasten, aber trennbar

⭐ 4,7/5 – Beste Gesamtlösung, Domain flexibel handhabbar
Wix: Domain im DetailBei Wix hast du beide Wege offen: Du kannst die Domain im Bestellvorgang mitnehmen – im ersten Jahr ist sie ab dem Light-Tarif kostenlos – oder eine bereits vorhandene Domain von einem anderen Anbieter verbinden. Diese Trennbarkeit ist der eigentliche Vorteil, wenn du langfristig denkst: Die Adresse bleibt bei deinem Domain-Anbieter, die Website liegt bei Wix, und ein Wechsel des einen berührt das andere nicht.
Der Light-Tarif kostet 9 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung, der shopfähige Core-Tarif 17 Euro (Preisübersicht bei Wix). Im Free-Tarif läuft die Seite auf einer Wix-Subdomain, eine eigene Adresse ist dort nicht möglich. Ein Punkt vor dem Start: Nach der Veröffentlichung lässt sich die Vorlage nicht mehr tauschen.
- Externe Domain lässt sich problemlos verbinden
- Domain im ersten Jahr gratis ab Light
- Free-Tarif zum Ausprobieren
- Preis bleibt nach dem ersten Jahr stabil
- Domain ab dem zweiten Jahr separat berechnet
- Im Free-Tarif keine eigene Adresse
- Vorlagenwechsel nach Veröffentlichung unmöglich
2. IONOS – Domain, Hosting und ein Ansprechpartner

⭐ 4,5/5 – Domain bleibt im Paket, Support am Telefon
IONOS: Domain im DetailIONOS ist der klassische Weg: Domain, Hosting, SSL und Baukasten laufen über einen Vertrag. Der Anbieter wirbt mit „kostenlose Domain und SSL-Flat inklusive“ – anders als bei den Baukästen ohne Befristung auf das erste Jahr (Webhosting bei IONOS). Ein separater Verlängerungspreis für die Domain ist nicht ausgewiesen. Für Selbstständige, die eine Rechnung statt drei wollen, ist das der bequemste Aufbau.
Der zweite Grund ist der Support: telefonisch rund um die Uhr, auf Deutsch, mit persönlichem Ansprechpartner. Wer schon einmal nachts festgestellt hat, dass eine Domain nicht auflöst, weiß, was das wert ist. Standard liegt bei 6 Euro im Monat, Plus bei 11 Euro, hinzu kommen einmalig 10 Euro für die Einrichtung. Aktionen senken Plus zeitweise auf 1 Euro monatlich für zwölf Monate – danach greift der reguläre Preis.
- Domain und SSL-Flat laut Anbieter inklusive, unbefristet
- Telefon-Support rund um die Uhr auf Deutsch
- Rechenzentren in Deutschland
- SSL in jedem Tarif enthalten
- 10 Euro Einrichtungsgebühr
- Domain an den Hosting-Vertrag gekoppelt
- Preissprung nach dem Aktionsjahr
3. Jimdo – Domain ab Start, ohne Preissprung

⭐ 4,3/5 – Verlässlich kalkulierbar, deutscher Anbieter
Jimdo: Domain im DetailJimdo hat die ruhigste Tarifkalkulation: Start kostet 9 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung, kein Aktionsende, keine Einrichtungsgebühr, die Domain ist enthalten (Preise bei Jimdo). Einen Verlängerungspreis für die Domain ab dem zweiten Jahr weist Jimdo nicht aus – frag das vor dem Abschluss beim Support nach, andere Anbieter berechnen an dieser Stelle 13 bis 20 Euro jährlich.
Der kostenlose Play-Tarif bleibt dauerhaft nutzbar, läuft aber auf einer Adresse im Format name.jimdosite.com – für einen geschäftlichen Auftritt keine Option. Der Weg zur eigenen Domain führt also über Start. Die Grenzen zeigen sich, wenn das Projekt wächst: Für einen ernsthaften Shop oder viele Unterseiten wird es eng.
- Keine Einrichtungsgebühr, kein Aktionsende beim Tarif
- Domain im Tarif enthalten
- Support und Anbieter aus Deutschland
- Dauerhaft kostenloser Tarif zum Testen
- Domain-Verlängerung nicht öffentlich ausgewiesen
- Funktionsumfang für wachsende Projekte begrenzt
- Kleine Vorlagenauswahl
4. Hostinger – Gratis-Domain zum niedrigsten Preis, mit Bindung

⭐ 4,2/5 – Der günstigste Weg zur eigenen Adresse
Hostinger: Domain im DetailRein auf den Preis gerechnet ist Hostinger der günstigste Weg zu Website plus eigener Domain: 2,99 Euro netto im Monat, Domain im ersten Jahr gratis (Hostinger Website Builder). Brutto sind das rund 3,56 Euro, und der Preis gilt nur bei Vorauszahlung über 48 Monate – gut 143 Euro auf einen Schlag.
Die Rechnung dreht sich bei der Verlängerung: Premium springt dann auf 9,99 Euro monatlich, und die Domain wird separat berechnet. Über sechs Jahre ist Hostinger damit nicht mehr der günstigste Anbieter. Für ein Projekt, bei dem du sicher weißt, dass es vier Jahre läuft, bleibt es das beste Angebot – bei Unsicherheit sind Jimdo oder STRATO die ruhigere Wahl.
- Niedrigster Einstiegspreis mit Gratis-Domain
- KI-Assistent für den schnellen Aufbau
- Schnelle Server mit weltweitem Netz
- Bestpreis nur bei 48 Monaten Vorauszahlung
- Verlängerung mehr als verdreifacht den Preis
- Domain ab dem zweiten Jahr separat
5. STRATO – Bruttopreise und deutsche Rechenzentren

⭐ 4,1/5 – Ehrlich gerechnet, wenn man auf Brutto achtet
STRATO: Domain im DetailSTRATO ist der einzige Anbieter in dieser Runde neben Webador, der seine Preise inklusive Mehrwertsteuer ausweist. Beim Vergleich mit Hostinger sieht die Lücke zwischen 2,99 und 5 Euro deshalb größer aus, als sie ist: netto gerechnet liegen die 5 Euro bei rund 4,20 Euro. Domain und SSL sind enthalten, die Server stehen in Deutschland (Tarife bei STRATO).
Beim Preis lohnt der zweite Blick: Die 5 Euro für Starter und 9 Euro für Basic gelten nur im Zwölf-Monats-Vertrag. Monatlich kündbar kostet Starter 6 und Basic 10 Euro, plus einmalig 10 Euro Einrichtung. Zeitweise gibt es Basic in einer Aktion für einen Euro im Monat über zwölf Monate. Eine Staging-Umgebung bewirbt STRATO nicht.
- Preise inklusive Mehrwertsteuer ausgewiesen
- Domain und SSL im Paket, ohne Jahresbefristung
- Rechenzentren und Support in Deutschland
- 10 Euro Einrichtungsgebühr
- Bestpreis nur mit Zwölf-Monats-Bindung
- Editor weniger modern als bei Wix
6. Squarespace – Domain gratis, wenn das Design entscheidet

⭐ 3,9/5 – Teurer, aber optisch die beste Basis
Squarespace: Domain im DetailSquarespace ist in dieser Liste der teuerste Anbieter und trotzdem für eine Gruppe die richtige Wahl: für alle, bei denen der Auftritt Teil des Verkaufsarguments ist. Die Vorlagen bewegen sich auf Agenturniveau, und der abschnittsbasierte Editor verhindert, dass du sie kaputt gestaltest. Die Domain ist im ersten Jahr enthalten, danach wird sie separat berechnet.
Basic kostet 12 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung, zuzüglich Mehrwertsteuer; bei monatlicher Zahlung 17 Euro (Preise bei Squarespace). Ein dauerhaft kostenloser Tarif fehlt, immerhin gibt es 14 Tage zum Testen ohne Kreditkarte. Der Haken: Die Vorlagen tragen nur mit guten Bildern – mit Handyfotos aus schlechtem Licht verschenkst du den Vorteil.
- Beste Vorlagenqualität im Vergleich
- Domain im ersten Jahr enthalten
- 14 Tage testen ohne Zahlungsdaten
- Teuerster Tarif in dieser Liste
- Preise netto, Brutto liegt rund 19 % höher
- Wirkt nur mit hochwertigen eigenen Bildern
7. United Domains – Wenn die Adresse unabhängig bleiben soll

⭐ 3,8/5 – Kein Baukasten, aber die saubere Lösung für die Adresse
United Domains: Domain im DetailUnited Domains baut keine Websites, sondern verwaltet nur die Adresse – und genau das ist hier der Punkt. Wenn du damit rechnest, den Baukasten irgendwann zu wechseln, registrierst du die Domain hier und verbindest sie per DNS mit deiner Website. Ein Wechsel des Website-Anbieters berührt die Adresse dann nicht, und du bist im Register als Inhaber eingetragen.
Die .de-Domain kostet 5 Euro im ersten Jahr und danach 19 Euro jährlich, jeweils inklusive Mehrwertsteuer; .com liegt bei 12 Euro im ersten Jahr und 27 Euro danach (Preisliste bei United Domains). Das ist teurer als eine Domain, die im Hosting-Paket steckt – dafür bezahlst du Unabhängigkeit. Für ein Projekt, das nur ein Jahr läuft, ist das überflüssig; für einen Betrieb, der seine Adresse in zehn Jahren noch braucht, ist es die richtige Reihenfolge.
- Domain unabhängig von jedem Website-Vertrag
- Sehr große Auswahl an Endungen
- Preise inklusive Mehrwertsteuer
- Kein Baukasten, Website muss separat entstehen
- Deutlicher Preissprung nach dem ersten Jahr
- DNS-Verknüpfung ist ein zusätzlicher Schritt
8. Webador – Domain schon im günstigsten Bezahltarif

⭐ 3,7/5 – Der günstigste Weg zur eigenen Adresse ohne Bindung
Webador: Domain im DetailWebador nennt die Zahl, die andere verschweigen: Die Domain ist ab dem Lite-Tarif im ersten Jahr kostenlos und kostet danach 20 Euro pro Jahr – das steht so auf der Preisseite (Preise bei Webador). Diese Offenheit ist selten und rechnet sich fair: Lite kostet 6,55 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung inklusive Mehrwertsteuer, ohne Einrichtungsgebühr und ohne Mehrjahresbindung. Bei monatlicher Zahlung sind es 8,33 Euro, in den ersten drei Monaten mit 50 % Nachlass.
Der Baukasten selbst ist schlicht, und das ist hier ein Argument: Die Oberfläche ist so aufgeräumt, dass auch eine Kollegin ohne Einweisung Öffnungszeiten ändern kann. Für Vereine mit wechselndem Vorstand ist das mehr wert als Gestaltungsfreiheit. Wer skalieren will, stößt allerdings an Grenzen – die Vorlagenauswahl ist klein, der Shop nur für wenige Artikel gedacht.
- Domain im ersten Jahr kostenlos, Verlängerung offen ausgewiesen
- Preise inklusive Mehrwertsteuer, monatlich buchbar
- Keine Einrichtungsgebühr, keine lange Bindung
- Kleine Vorlagenauswahl
- Shop nur für wenige Artikel geeignet
- Domain ab dem zweiten Jahr mit 20 Euro jährlich
9. SITE123 – Eigene Domain erst im Premium-Tarif

⭐ 3,2/5 – Schneller Start, teurer Weg zur eigenen Adresse
SITE123: Domain im DetailSITE123 bringt dich schneller online als jeder andere Anbieter hier – geführter Ablauf, drei Schritte, fertig. Der Weg zur eigenen Domain ist allerdings der teuerste: Sie ist erst ab dem Premium-Tarif für rund 12,80 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung enthalten, danach fallen laut Anbieterangaben rund 16 Dollar jährlich für die Verlängerung an. Im Free-Tarif bekommst du eine zugewiesene Subdomain, die du nicht wählen kannst.
Zwei Punkte stehen im Kleingedruckten. SITE123 kassiert die komplette Laufzeit vorab, bei mehreren Jahren also den gesamten Betrag, und erstattet nur in den ersten 14 Tagen. Auch im Bezahltarif bleibt der SITE123-Hinweis im Fußbereich der Seite stehen. Als Gratis-Start taugt SITE123, als Dauerlösung mit eigener Domain gibt es günstigere Wege.
- Schnellster geführter Aufbau im Vergleich
- Free-Tarif ohne Kreditkarte zum Testen
- Rund-um-die-Uhr-Chat auch im Free-Tarif
- Teuerster Weg zur eigenen Domain
- Laufzeit im Voraus zu zahlen
- Anbieterzeichen bleibt im Fußbereich
Welcher Weg passt zu dir?
- Du willst die Adresse unabhängig halten: Domain bei United Domains registrieren, Website bei Wix bauen und beides per DNS verbinden. Kostet rund 19 Euro im Jahr extra und macht dich unabhängig von jedem Website-Vertrag.
- Du willst eine Rechnung statt drei: IONOS oder STRATO. Domain, Hosting und SSL laufen über einen Vertrag, und die Adresse bleibt auch im zweiten Jahr im Paket.
- Du willst nichts vorausbezahlen und keine Einrichtungsgebühr: Jimdo oder Webador. Beide ohne Aktionsfalle beim Tarif – bei Webador kommen ab dem zweiten Jahr 20 Euro für die Domain dazu.
- Dein Budget ist knapp und das Projekt läuft sicher mehrere Jahre: Hostinger. Günstigster Einstieg mit Gratis-Domain, dafür 48 Monate Vorauszahlung.
- Der Auftritt ist Teil deines Verkaufsarguments: Squarespace. Teurer, aber die Vorlagen rechtfertigen es – vorausgesetzt, du hast gute Bilder.
So haben wir bewertet
Grundlage sind die offiziellen Tarif- und Preisseiten der Anbieter, Stand September 2026, ausgewertet nach Zahlungsweise, Laufzeit, Mehrwertsteuerausweis, Einrichtungsgebühren und Verlängerungspreis. Bei der Domain haben wir getrennt erfasst, was im ersten Jahr enthalten ist und was ab dem zweiten Jahr anfällt – dieser Unterschied entscheidet über die Gesamtkosten. Die Angaben zum Providerwechsel und zur Inhaberschaft stammen von DENIC als Registrierungsstelle für .de-Domains. Die Sternbewertung bezieht sich auf die Gesamtqualität und ist über unsere Artikel hinweg einheitlich. Weil Preise und Aktionen häufig wechseln, lohnt vor dem Abschluss ein Blick auf den aktuellen Stand.
Fazit
Für die meisten ist der einfachste Weg der richtige: Domain im Tarif mitnehmen, fertig. Wix bietet dabei die beste Kombination aus Gestaltungsfreiheit und Flexibilität, IONOS und STRATO das bequemste Rundum-Paket mit deutschen Servern, Jimdo und Webador die ruhigste Tarifkalkulation ohne Einrichtungsgebühr.
Eine Sache lohnt aber unabhängig vom Anbieter: Prüfe nach der Bestellung, ob du im Register als Inhaber eingetragen bist, und notiere dir, wie du an den AuthInfo-Code kommst. Wer das nicht getan hat, merkt es erst beim Wechsel – und dann ist es unangenehm. Wenn du dir einen Anbieterwechsel vorstellen kannst, registriere die Domain von Anfang an getrennt. Die 19 Euro im Jahr sind gut angelegt.
Häufig gestellte Fragen
Eine .de-Domain liegt bei einem reinen Domain-Anbieter bei rund 5 Euro im ersten Jahr und 19 Euro danach, eine .com bei 12 und dann 27 Euro. Steckt die Domain im Hosting-Tarif, zahlst du nichts extra – dafür ist sie an den Vertrag gebunden. Bei Baukästen wie Wix, Hostinger, Squarespace, Webador und SITE123 ist sie im ersten Jahr enthalten und wird danach separat berechnet – Webador nennt dafür 20 Euro pro Jahr.
Das hängt davon ab, wer im Register als Domaininhaber eingetragen ist. Bei .de-Domains führt DENIC dieses Register. Steht dort dein Name oder der deiner Firma, gehört die Domain dir und du kannst sie mitnehmen. Steht dort der Anbieter, hast du sie nur genutzt. Prüfe das direkt nach der Bestellung, nicht erst beim Wechsel.
Über den AuthInfo-Code. Du forderst ihn beim bisherigen Anbieter an, erhältst ihn und gibst ihn beim neuen Anbieter ein – erst dann kann der Wechsel starten. Wichtig: Der Providerwechsel muss vom tatsächlichen Domaininhaber ausgehen, nicht von einem Dritten. Plane einen Zeitraum ein, in dem du über beide Anbieter erreichbar bist.
Getrennt, wenn du dir einen Anbieterwechsel vorstellen kannst. Die Domain bleibt dann unabhängig von jedem Website-Vertrag und du verbindest sie per DNS mit der Website. Das kostet rund 19 Euro im Jahr extra. Wer sicher beim Anbieter bleibt, nimmt die Domain aus dem Paket und spart sich den Posten.
Nein, bei keinem Anbieter. Im Free-Tarif bekommst du immer eine Subdomain des Anbieters, etwa name.jimdosite.com oder eine Adresse bei Wix. Bei SITE123 wird die Subdomain sogar zugewiesen und ist nicht wählbar. Eine eigene Adresse setzt überall einen Bezahltarif voraus.
Für einen Betrieb mit deutscher Kundschaft .de. Die Endung signalisiert Standort und Zuständigkeit, und sie ist mit rund 19 Euro im Jahr günstiger als .com mit 27 Euro. Wer international arbeitet oder eine Marke schützen will, sichert beide und leitet eine auf die andere weiter.
Bei einer Neuregistrierung meist wenige Minuten bis einige Stunden, bis die Adresse weltweit erreichbar ist. Bei einem Umzug von einem anderen Anbieter dauert es länger, weil der AuthInfo-Vorgang und die Umstellung der Namensserver zusammenkommen. Rechne mit bis zu 48 Stunden und schalte die alte Seite in dieser Zeit nicht ab.
Wenn die Domain Teil des Tarifs ist, endet mit dem Vertrag auch ihre Verwaltung. Der richtige Ablauf ist deshalb: erst die Domain zu einem neuen Anbieter umziehen, dann den alten Vertrag beenden. Wer zuerst kündigt, riskiert, dass die Adresse frei wird und jemand anderes sie registriert.
Nein. Mehrsprachige Seiten laufen üblicherweise unter einer Domain mit Unterverzeichnissen wie /de und /en. Eigene Länderdomains lohnen erst, wenn du in einem Markt eigenständig auftreten willst – dann aber mit eigenständigen Inhalten, nicht mit Übersetzungen derselben Seite.
Am günstigsten ist Hostinger mit rund 43 Euro brutto für zwölf Monate plus Gratis-Domain, allerdings nur bei Vorauszahlung über 48 Monate. Ohne lange Bindung liegen STRATO bei 70 Euro inklusive Domain und Einrichtung, Webador bei 79 Euro und Jimdo sowie Wix bei je 108 Euro. Squarespace ist mit rund 171 Euro brutto der teuerste Weg.
