Mit der Adresse allein ist Ihre Website noch nicht online – dafür brauchen Sie einen zweiten Vertrag. Wer beides hier bucht, zahlt im ersten Jahr 12,84 € und im zweiten über 87 €.
Beide Aktionspreise laufen nämlich gleichzeitig aus, und das genau nach zwölf Monaten. Wer nur den Einstieg vergleicht, vergleicht deshalb an der Sache vorbei. Tragen Sie sich das Datum in den Kalender, sobald Sie bestellt haben – dann entscheiden Sie rechtzeitig, ob Sie bleiben oder umziehen.
Wir haben Preise, Verlängerungskonditionen, Leistungsumfang und Datenschutzangaben ausgewertet. Dieser Testbericht zeigt, was eine Adresse hier auf Dauer kostet und worauf Sie beim Vergleich achten sollten.
Was ist Checkdomain und für wen ist es geeignet?
Checkdomain ist ein deutscher Anbieter aus Hamburg, seit über zwanzig Jahren am Markt. Der Schwerpunkt liegt auf Internetadressen: über 750 Endungen stehen zur Wahl, von .de und .com über .at und .eu bis zu neueren wie .shop oder .online. Daneben gibt es Hosting-Pakete und E-Mail-Angebote.
Die Zielgruppe sind Gründer, Selbstständige und Privatleute, die unkompliziert eine Adresse sichern wollen – mit einem Kundenbereich auf Deutsch. Wer viele Adressen verwaltet oder dauerhaft niedrige Preise sucht, sollte Porkbun oder Namecheap vergleichen.
3,5/5★★★☆☆Große Auswahl, deutscher Kundenbereich und einfacher Umzug – dafür ein Verlängerungspreis, der deutlich über dem Marktüblichen liegt.- Die erste eigene Adresse, wenn Sie ohnehin nach einem Jahr neu entscheiden
- Wer eine ungewöhnliche Endung sucht
- Alle, die einen Kundenbereich auf Deutsch wollen
- Wer Adresse und Hosting beim selben Anbieter haben möchte
- Wer mehrere Adressen dauerhaft hält
- Alle, die auf den Jahrespreis achten
- Wer das Ablaufdatum erfahrungsgemäß vergisst
- Profis mit Bedarf an Sammelverwaltung
Verwaltung und Funktionen
Die Bestellung dauert Minuten: Wunschnamen eingeben, Endung wählen, Konto anlegen, zahlen. Der Kundenbereich ist auf Deutsch und ohne Schnörkel aufgebaut – Sie ändern dort die technischen Einträge Ihrer Adresse über Formulare, statt Fachbegriffe googeln zu müssen.
Praktisch für den Alltag: Sie können die Adresse auf ein Hosting-Paket bei einem ganz anderen Anbieter zeigen lassen. Wer hier nur die Adresse kauft und die Website bei ALL-INKL.COM oder einem Baukasten betreibt, richtet das im Kundenbereich ein.
Der Ausstieg ist unkompliziert: Den Freigabecode für einen Umzug zu einem anderen Anbieter bekommen Sie im Kundenbereich, der Vorgang folgt dem üblichen Standard. Das ist ein wichtiger Punkt, denn es bedeutet: Sie sind nicht gefangen. Wenn der Verlängerungspreis Ihnen nach einem Jahr zu hoch ist, ziehen Sie um.
Adresse allein reicht nicht
Ein Punkt, der Einsteiger regelmäßig überrascht: Mit der Adresse allein ist noch keine Website online. Sie brauchen zusätzlich einen Platz, an dem Ihre Seite liegt – ein Hosting-Paket oder einen Baukasten. Beides können Sie hier dazubuchen oder bei einem anderen Anbieter nehmen. Rechnen Sie diesen zweiten Posten von Anfang an mit ein, sonst vergleichen Sie Angebote, die verschiedene Dinge enthalten.
Checkdomain im Test: Vor- und Nachteile
- Über 750 Endungen: Von .de und .com bis zu ungewöhnlichen Varianten.
- Kundenbereich auf Deutsch: Technische Einträge über Formulare statt Fachbegriffe.
- Umzug jederzeit möglich: Freigabecode im Kundenbereich abrufbar.
- Deutscher Anbieter: Sitz in Hamburg, Betreuung in der Landessprache.
- Alles aus einer Hand möglich: Hosting lässt sich dazubuchen.
- Günstiger Einstieg: Das erste Jahr kostet weniger als ein Kaffee.
- Verlängerung teuer: 16,68 € im Jahr für .de liegen über dem Marktüblichen.
- Automatische Verlängerung: Sie müssen selbst aktiv werden, um auszusteigen.
- Bei .com noch höher: 26,28 € im Jahr ab dem zweiten Jahr.
- Auch Hosting steigt: Von 1 € auf mindestens 5,90 € im Monat.
- Keine Sammelverwaltung: Für größere Bestände unpraktisch.
- Betreuung nur tagsüber: Nachts und am Wochenende müssen Sie warten.
Was kostet Checkdomain?
Der Anbieter arbeitet mit Aktionspreisen für Neukunden. Entscheidend ist die zweite Spalte.
| Leistung | 1. Jahr | Ab dem 2. Jahr | Je Monat danach | Zwei Jahre gesamt |
|---|---|---|---|---|
| .de-Adresse | 0,84 € | 16,68 € | 1,39 € | 17,52 € |
| .com-Adresse | 0,84 € | 26,28 € | 2,19 € | 27,12 € |
| Hosting | 12,00 € | ab 70,80 € | ab 5,90 € | ab 82,80 € |
- Kreditkarte, Lastschrift und PayPal: Alle gängigen Wege.
- Aktionspreis nur für Neukunden: Und nur im ersten Jahr.
- Kündigung vor Ablauf: Sonst verlängert sich die Adresse automatisch.
Sicherheit, Datenschutz und Support
- Deutscher Anbieter: Sitz in Hamburg, deutsches Recht. Für eine Seite mit Kontaktformular erleichtert das die Datenschutzfragen gegenüber Anbietern außerhalb der EU.
- Freigabecode selbst abrufbar: Sie kommen jederzeit wieder heraus, ohne beim Anbieter anfragen zu müssen. Das ist ein unterschätzter Punkt – bei manchen Anbietern ist genau dieser Schritt mühsam.
- Zusätzliche Anmeldesicherung: Aktivieren Sie sie, sobald Sie das Konto angelegt haben. Wer Zugriff auf Ihr Konto bekommt, kann Ihre Adresse umziehen – das ist schwerer rückgängig zu machen, als es klingt.
- Verschlüsselung prüfen: Zertifikate werden hier separat angeboten. Klären Sie vor dem Kauf, ob eines in Ihrem Paket enthalten ist – ohne Verschlüsselung zeigen Browser Ihren Besuchern eine Warnung.
- Betreuung auf Deutsch, tagsüber: Über Telefon und Nachrichten erreichbar. Wer rund um die Uhr jemanden braucht, findet das bei Alfahosting.
Checkdomain Erfahrungen und Bewertungen
Die Rückmeldungen folgen einem klaren Muster. Vier Punkte wiederholen sich.
- Gelobt wird die Einfachheit. Die Adresse steht in Minuten, der Kundenbereich ist auch ohne Fachwissen bedienbar.
- Gelobt wird die deutsche Betreuung. Dass man auf Deutsch schreiben kann, wird gegenüber internationalen Anbietern hervorgehoben.
- Kritisiert wird die Verlängerung. Der Sprung vom Aktions- auf den Regelpreis ist der mit Abstand häufigste Kritikpunkt – meist verbunden mit dem Wunsch nach einem deutlicheren Hinweis.
- Kritisiert wird die Wartezeit. Bei dringenden Änderungen kurz vor einem Start kann eine Antwortzeit von zwei Tagen zum Problem werden.
Alternativen zu Checkdomain
- Porkbun: Dauerhaft niedrige Preise ohne Lockangebote – die transparentere Wahl bei mehreren Adressen.
- United Domains: Deutscher Anbieter mit Schwerpunkt auf professioneller Verwaltung und Markenschutz.
- IONOS: Adresse und Hosting aus einer Hand, ebenfalls deutsch – mit vergleichbarer Preislogik.
Fazit: Lohnt sich Checkdomain?
Technisch gibt es wenig auszusetzen. Über 750 Endungen, ein Kundenbereich auf Deutsch, einfacher Umzug in beide Richtungen und ein Anbieter mit Sitz in Hamburg – für eine erste eigene Adresse ist das ein solider Rahmen.
Der Preis ab dem zweiten Jahr ist die Schwachstelle. 16,68 € für eine .de-Adresse und 26,28 € für .com liegen über dem, was mehrere Wettbewerber verlangen. Bei einer einzelnen Adresse fällt das kaum ins Gewicht, bei zehn sehr wohl.
Unser praktischer Rat: Tragen Sie sich das Ablaufdatum ein, sobald Sie bestellt haben – das ist der ganze Trick. Nach elf Monaten entscheiden Sie dann bewusst, ob Sie bleiben oder umziehen. Der Freigabecode liegt im Kundenbereich, der Wechsel ist Standard und dauert ein bis zwei Tage. Wer das einplant, nimmt den Aktionspreis mit, ohne die Rechnung danach zu tragen.
Häufig gestellte Fragen zu Checkdomain
Im ersten Jahr 0,84 € für eine .de- oder .com-Adresse. Ab dem zweiten Jahr gelten 16,68 € im Jahr für .de und 26,28 € für .com. Der Aktionspreis gilt nur für Neukunden und nur zwölf Monate – rechnen Sie deshalb mit dem höheren Betrag.
Ja, und das ist der wichtigste Punkt. Sie müssen nichts tun, damit abgebucht wird – wohl aber, wenn Sie aussteigen wollen. Tragen Sie sich das Ablaufdatum in den Kalender, sobald Sie bestellt haben, und entscheiden Sie nach elf Monaten bewusst.
Er liegt darüber. 16,68 € im Jahr für eine .de-Adresse verlangen mehrere Wettbewerber nicht; bei internationalen Anbietern liegen vergleichbare Adressen oft im einstelligen Bereich. Bei einer einzelnen Adresse fällt das kaum ins Gewicht, bei zehn sehr wohl.
Über 750, von .de und .com über .at und .eu bis zu neueren wie .shop oder .online. Für praktisch jedes Vorhaben ist etwas dabei. Beachten Sie aber, dass ungewöhnliche Endungen oft deutlich teurer sind als die gängigen – prüfen Sie den Preis vor der Bestellung.
Ja, den Freigabecode bekommen Sie im Kundenbereich, und der Vorgang folgt dem üblichen Standard. Er dauert ein bis zwei Tage. Das ist ein wichtiger Punkt: Wenn Ihnen der Verlängerungspreis zu hoch ist, sind Sie nicht gefangen.
Ja. Mit der Adresse allein ist noch keine Website online – Sie brauchen zusätzlich einen Platz, an dem Ihre Seite liegt. Das können Sie hier dazubuchen oder bei einem anderen Anbieter nehmen. Rechnen Sie diesen zweiten Posten von Anfang an mit ein.
Der Einstieg liegt bei 1 € im Monat, danach bei mindestens 5,90 €. Wer Adresse und Hosting zusammen bucht, sollte beide Folgepreise addieren: Im zweiten Jahr sind das schnell über 87 € statt der beworbenen 12,84 € im ersten.
Ja, Sie können sie auf ein Hosting-Paket oder einen Baukasten bei einem ganz anderen Anbieter zeigen lassen. Das richten Sie im Kundenbereich über Formulare ein. Viele nutzen genau diese Trennung, um bei beiden Posten den günstigsten Anbieter zu wählen.
Aktivieren Sie die zusätzliche Anmeldesicherung, sobald Sie das Konto angelegt haben. Wer Zugriff auf Ihr Konto bekommt, kann Ihre Adresse umziehen – das rückgängig zu machen ist deutlich aufwendiger, als die Sicherung einzurichten.
Zertifikate werden hier separat angeboten. Klären Sie vor dem Kauf, ob eines in Ihrem Paket enthalten ist – ohne Verschlüsselung zeigen Browser Ihren Besuchern eine Warnung an, und das kostet Vertrauen. Viele Hosting-Anbieter liefern sie ohne Aufpreis mit.
Ja, über Telefon und Nachrichten, allerdings nur tagsüber. Bei dringenden Änderungen kurz vor einem Start kann eine Antwortzeit von zwei Tagen zum Problem werden – planen Sie solche Schritte deshalb nicht auf den letzten Drücker.
Für die erste eigene Adresse und für alle, die nach einem Jahr ohnehin neu entscheiden – dann nehmen Sie den günstigen Einstieg mit. Wer mehrere Adressen dauerhaft hält oder auf den Jahrespreis achtet, fährt bei Porkbun oder United Domains günstiger.
